Der kommende Aufstand – hat er schon begonnen?

In Deutschland wurde jüngst ein radikales politisches Pamphlet unter dem Titel „Der kommende Aufstand“ des sogenannten „Unsichtbaren Komitees“ entdeckt. Dieses Manifest kommt jedoch mit einiger Verspätung, da es bereits im Jahr 2007 unter dem französischen Titel „L’insurrection qui vient“ in französischer Sprache erschienen ist.

Das Werk ist ein offener Aufruf zu Gewalt, Kriminalität und Sabotage und sorgt vor allem in bundesdeutschen Printmedien für einige Kontroversen. Während man von der radikalen und pessimistischen Zeit- und Gesellschaftskritik sehr angetan ist, werden die Methoden zum Erreichen der Ziele sehr wohl verurteilt. US-Moderator Glenn Beck nannte es gar „das Böseste, was er jemals gelesen hat“. In jedem Fall droht es offen der bestehenden Gesellschaftsordnung. Denn im „laufenden Krieg“ dürfe man keine Hoffnung mehr in Parteien, Organisationen oder Bürgerkollektive setzen, die am Ende nur Teil der „stürzenden Ordnung“ seien. Ganz nach Nietzsche: „Was fällt, soll man stoßen.“

Das Manifest zeigt starke Parallelen zu David Finchers Film „Fight Club“ aus dem Jahr 1999. Auch hier versucht der Protagonist die bestehende Ordnung durch Terror zu beseitigen. Zum Teil dürfte der Film wohl als Vorlage für dieses radikale Manifest gedient haben.

Es wird sich in naher Zukunft zeigen, welchen Anklang der Aufruf vor allem in linksradikalen Kreisen finden wird. Einen Vorgeschmack liefern bereits die Vorfälle der vergangen Wochen und Monate. Brennende Autos in Berlin und Hamburg, ein Sprengkörper griechischer Anarchisten im Kanzleramt und die S-Bahn, die aus ungeklärten Gründen ausfällt, passen perfekt zu der in diesem Manifest entwickelten Strategie und lassen immer weniger an Zufälle glauben.

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