Publizistikförderung mit Schlagseite

Publizistikförderung ist in Österreich eine politisch einseitige Angelegenheit. Bei der Diskussion des Berichtes der KommAustria im Hauptausschuss des Parlaments wurde deutlich, dass hier eine linke Monokultur gezüchtet und aufgezogen wird.

Besonders bemerkenswert ist die Förderung der "Antifa-Info", die unter dem pseudowissenschaftlichen Deckmantel des "Instituts für angewandte Entwicklungspolitik" in Linz herausgegeben wird. Diese Zeitschrift bezeichnet sich im Internet selbst als "Produkt des antifaschistischen Linksterrorismus" und geht mit der üblichen Hetz-Masche gegen freiheitliche Gesinnung vor: Es werden gezielt Begriffe wie politisch rechts, rechtsextrem und rechtsradikal vermischt, um eine immer größer werdende Gruppe demokratisch legitimierter Verantwortungsträger und Wähler zu diffamieren.

Anders als die Antifa-Info wurde die Zeitschrift der Sudetendeutschen Jugend nicht als förderungswürdig erachtet, weil sie angeblich zu wenig redaktionelle Arbeit leiste. Dass von der ÖVP, wenn es um die Interessen der Sudetendeutschen geht, nichts zu erwarten ist, ist nichts Neues. Aber dass die ehemals christliche Partei den Linken die publizistischen Waffen gegen die Kirche finanziert, sollte endlich zu einem längst überfälligen Aufschrei in diesem Lager führen. So wird – nur als ein Beispiel von vielen – in der kirchenverhöhnenden Zeitung der FreidenkerInnen der Zölibat mit perversen, verbrecherischen Praktiken wie der Kinderschänderei verglichen. Der zuständige Staatssekretär der SPÖ Josef Ostermayer stellte zu diesen Vorwürfen zur Freude der Grünen lediglich fest, dass man keine Zensur üben wolle.

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