MAK-Direktor will sich Denkmal setzen – Bürgerinitiative kämpft dagegen

Der Direktor des Museums für Angewandte Kunst, Peter Noever, hat große Pläne. Da ihm sein Haus am Ring zu klein wird, will er in großem Stil expandieren. Am weitesten gediehen ist das Projekt im Arenbergpark im 3. Bezirk.

Für kolportierte 11 Millionen Euro sollen im dortigen Flak-Turm Ausstellungsflächen samt Künstlerateliers entstehen sowie am Dach Restaurants errichtet werden. Als architektonisches Beiwerk dient ein neu zu errichtender, überdimensional hoher, beleuchteter "Medien und Erschließungsturm“, der zusätzlich ein Stück Parkfläche in Anspruch nehmen würde. Von den zu erwartenden Betriebskosten ist nichts bekannt. Alternativ mögliche und wesentlich kostengünstigere Flächen im Gasometer sind dem Museumsdirektor nicht gut genug. Das zeigt, dass es ihm weniger darum geht, Kunst zu präsentieren, sondern vielmehr darum, sich auf Steuerzahlers Kosten selbst zu inszenieren und sich zweifelhafte Denkmäler zu setzen.

Bei den Anrainern hat dieses Projekt für große Aufregung gesorgt und eine Bürgerinitiative wurde gegründet www.rettet-arenbergpark.at

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