Kopten auch in Österreich Ziel von islamistischer Verfolgung

Kopten in ÖsterreichDer islamistische Terrorismus breitet seine Fänge immer weiter nach Europa aus. Nach dem Selbstmordanschlag in Stockholm ist nun bekannt geworden, dass 15 in Österreich ansässige koptische Christen von einer Al-Kaida-Vereinigung im Internet mit dem Tod bedroht werden. Hinter beiden steckt die Organisation „Islamischer Staat Irak“, die auch für den verheerenden Anschlag auf eine Kirche in Bagdad verantwortlich gemacht wird. Die Reaktion des Innenministeriums auf die Bedrohung ist nicht adäquat, kritisiert die FPÖ.

Kopten in Österreich

Kopten in Österreich

Anfang Dezember setzten die Kopten in Wien ein Zeichen gegen Verfolgung,
jetzt werden führende Vertreter von Terroristen mit dem Tod bedroht.

Ihr Obmann HC Strache kündigt daher eine parlamentarische Anfrage an Innenminiserin Fekter (ÖVP) an und will ergründen, seit wann die Bedrohung bekannt ist und was genau seither unternommen wurde. Seinen Informationen zufolge nämlich praktisch nichts, kritisiert Strache und fordert umgehend wirkungsvolle Schutzmaßnahmen für die Bedrohten. Die koptischen Christen seien in ihrem Heimatland Ägypten bereits grauenhafter Gewalt ausgesetzt. Umso mehr gelte es, für diese verfolgten Menschen in Österreich eine sichere Zuflucht zu gewährleisten.

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Tatsächlich machten vor allem die Kopten erst Anfang Dezember beim Aktionstag der Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“ auf die schlimme Lage in Ägypten aufmerksam. Immer wieder werden Kopten Opfer von Massakern, die von Angehörigen der muslimischen Mehrheitsbevölkerung ausgehen. Koptische Mädchen werden regelmäßig entführt, zur Konversion zum Islam und zur Heirat gezwungen.

HC Strache entlässt daher auch die Muslime in Österreich und ihre Vertretung, die Islamische Glaubensgemeinschaft, nicht aus der Pflicht: „Ich erwarte daher von Präsident Schakfeh, dass er sich klar und deutlich von der Christenverfolgung distanziert und auch einmal jene islamischen Staaten verurteilt, in denen Massaker und Repressalien gegen Christen nach wie vor regelmäßig vorkommen.“

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