Deutsche Regierung will Sportverbot für Rechte

In Deutschland steht es schlecht um die politische Meinungsfreiheit: Am laufenden Band werden neue Initiativen und Programme gestartet, die „falsch“ denkende Menschen aus dem öffentlichen und sozialen Leben ausschließen sollen. Hochranige Politiker haben nun festgestellt, dass das Gemeinschaftsgefühl beim Sport dazu führen könnte, dass unerwünschte Meinungen ausgetauscht werden – flugs wurde ein bundesweites Handlungskonzept auf die Beine gestellt, das es möglich macht, die unglaubliche Masse von bundesweit 26.000 Rechtsextremisten im Zweifelsfall aus Vereinen ausschließen oder mit Strafen zu belegen.

Das Projekt, welches zuerst wie eine eigenständige Idee des deutschen Olympischen Sport- sowie des deutschen Fußballbundes aussieht, wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen. Das dazugehörige Werbevideo, in dem uns deutsche Sportgrößen über theatralisch-düstere Orchesterklänge leicht verdauliche politische Botschaften entgegenschleudern, endet mit einem fast schon unauffällig kurzen Hinweis darauf, dass besagtes Projekt – nach einem Bundestagsbeschluss – vom deutschen Bundesministerium für Inneres gefördert wird.

In dem erstellten Handlungskonzept finden sich 16 detailreich beschriebene Seiten, in denen die ach so große Bedrohung durch Rechtsextremisten wieder einmal durchgekaut wird. Als präventive Maßnahmen, die „empfohlen“ werden, finden sich hier verstärkte Vorträge über die unerwünschten Denkweisen, eine Erhöhung der Qualität des Anschauungsmaterials, altersgerechter Transport der zu übermittelnden Botschaften, der Ausdruck der Vereinsorientierung durch „Gütesiegel“ sowie der Besuch von Tagungen und Kongressen. Was mittlerweile wie unverblümte Gehirnwäsche aussieht, soll den Vereinen durch staatliche Förderungen erleichtert werden. Das Potential der Beeinflussung junger, sportlicher Menschen wurde erkannt – und sogleich darauf im Geiste der Political Correctness reagiert.

Keine Sporthallen für rechte Vereine

Abgesehen davon, dass rechtsorientierten Eltern die Teilnahme an Vereinen verweigert werden sollte, wird auch erwähnt, von solcherlei politisch ausgegrenzten Personen selbstständig gegründete Vereine mit allen Mitteln am Ausüben ihres Hobbies zu hindern: Beispielsweise sollen ihnen Hallenzeiten oder der Beitritt in Sportverbände verweigert werden. Auch Polizei und Ordnungskräfte können – wie ausdrücklich erwähnt – repressiv gegen die falsche Meinung eingesetzt werden.

Kampf gegen Links und Islamismus weniger wichtig

Das Familienministerium informiert im letzten Absatz des betreffenden Artikels wenigstens noch, dass es seit 2010 auch Maßnahmen gegen Islamismus und Linksextremismus gibt, die, trotz mangelnder Erforschung der Probleme, ähnlich wie die Prävention gegen Rechtsextremismus funktionieren sollen – nachdem beiläufig erwähnt wurde, dass alleine von diesem Ministerium von 2011 bis 2014 jährlich 24 Millionen Euro für den Kampf gegen Rechts zur Verfügung gestellt werden. Das BMI äußert sich ausschließlich zur Gefahr, die von den Rechten ausgehe, und dass man diesen selbst nicht trauen dürfte, sollten sie sich ehrlich engagieren. Das Jugendmagazin „Schekker“ – das offensichtlich ebenfalls direkt von der Bundesregierung stammt – eröffnet die Hexenjagd offen und ehrlich mit dem Satz „Neonazis haben in Turnhallen und Stadien nichts zu suchen.“

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