Berlin: Linke Hausbesetzer verursachen Straßenschlachten

Die deutsche Hauptstadt Berlin wird regelmäßig von Unruhen erschüttert, die sich durch jahrelange verfehlte Politik in immer größerem Ausmaß abspielen. Der aktuellste Anlass für linke Krawalle ist die Räumung eines seit 20 Jahren besetzten Hauses: 3000 Demonstranten – größtenteils vermummt und ihrem Logo nach zu schließen auch gewaltbereit – lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. Über 40 Beamte wurden im Hagel von Pflastersteinen, Glasflaschen und Feuerwerkskörpern verletzt. Selbstverständlich richtete sich die Zerstörungswut des Mobs nicht nur gegen die Ordnungshüter, sondern auch auf das Eigentum Unbeteiligter: Schaufenster wurden eingeworfen, mehrere Autos zerstört.

 

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Die vermummten Besetzer inszenierten sich mit allen Mitteln.
Foto: mzluecke/flickr.com

Die vermummten Besetzer verkündeten per Lautsprecher von ihrem Balkon, dass sie alles für eine friedliche "Lösung" (offenbar der Verzicht des Eigentümers auf das Gebäude?) versucht hätten – die rechtmäßige Räumung nun aber mit Widerstand zu rechnen habe. Über 1000 Polizisten waren notwendig, um das Gebäude in einem fünfstündigen Kampf zu räumen. Die Besetzer hatten ganze Arbeit geleistet, das Gebäude praktisch unbenutzbar zu machen: Nachdem die Polizisten die Eingangstür durchbrochen hatten, stellte sich heraus, dass die Treppe zum 1. Stock vollständig entfernt wurde. Das erklärte Ziel der Besetzer war es, die Räumung so teuer wie möglich zu gestalten.

 

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Die Demos zogen sich über mehrere Tage.
Foto: agfreiburg/flickr.com

Dieses Vorhaben ist den Gesellschaftsschädlingen auch mit Bravour gelungen, bedenkt man den Ausbruch von linksextremer Gewalt, die sich als "Reaktion" auf die Räumung bis in die Nacht hinein durch die ganze Stadt zog. Als "Schlimmer als am 1. Mai", an dem Linksextreme aus ganz Europa sich zu den mittlerweile berüchtigten Zerstörungszügen in Berlin sammeln, bezeichnete selbst die weit links stehende taz die Ausschreitungen: Der von den Sympathisanten der Besetzer angerichtete Sachschaden war laut dem Polizeipräsident mit Sicherheit höher. Die Gewerkschaft der Polizei ist schockiert über die Gewaltbereitschaft der Chaoten: Die Polizisten seien "brutal und voller Menschenverachtung" attackiert worden.

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Die Besetzer hatten in den frühen Neunziger Jahren ein Mietabkommen mit dem damaligen Besitzer ausgehandelt. Als ein privater Investor 1999 das Haus kaufte, wurden diese Verträge jedoch aufgelöst. Seitdem versuchen die "alternativen Wohner", ihren Anspruch auf das Haus geltend zu machen – bis 2010 schlussendlich ein Räumungsbescheid ausgestellt wurde.

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