Hamburg: Hassrapper kandidiert für die Linke

 Holger BurnerDavid Schultz, genannt "Holger Burner", ist ein gewaltverherrlichender Rapper. Er ruft dazu auf, Bankdirektoren zu töten, Deutschland abzubrennen und Waffen zu verteilen. Für die Ordnungskräfte der Polizei sowie den Staat selbst hat er im gleichnamigen Lied nichts als "Hass" übrig. Nun kandidiert er in Hamburg für die Linkspartei. Damit wird deren Position gegenüber dem deutschen Volk und Staat ein weiteres mal in aller Deutlichkeit präsentiert – Schultz ist durch seinen Linksextremismus und die Gewaltaffinität dem Verfassungsschutz bereits seit zehn Jahren bekannt.

Holger Burner

Holger Burner

Die Kandidatur von Gewaltrapper "Holger Burner" stößt auf heftige Kritik.
Foto: joao xavi / flickr

Bis jetzt hat sich die Linkspartei noch nicht zu seiner Kandidatur geäußert. Kritik gibt es jedoch genug: Die Gewerkschaft der Polizei, die sich bereits in der Vergangenheit zunehmend von den linksextremen Gewaltexzessen in Deutschland bedroht sieht, fordert von der Hamburger Linkspartei, sich von dem Gewaltrapper zu distanzieren. "Wer offen zur Gewalt aufruft, hat in einem demokratischen Parlament nichts verloren", so Uwe Koßel, Landeschef der GdP.

Auch von Seiten der CDU wird der Hass-Propagandist scharf kritisiert: Kai Voet van Vormizeele, der innenpolitische Parteisprecher, fordert die Linken-Frontfrau Dora Heyenn auf, sich zu distanzieren: "Die Tatsache, daß jemand auf einem Listenplatz der ‘Linken’ kandidiert, der offenbar ein gestörtes Verhältnis zu unserem Rechtsstaat und zur Gewalt hat, reiht sich nahtlos ein in die fragwürdige Zusammensetzung der Listen dieser Partei." Die Linke müsse sich überlegen, ob sie bereits in der Demokratie angekommen ist.

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Die Aufregung über die Kandidatur übertrifft damit jedenfalls die Diskussionen, die ein Terror-Rapper als Wahlkampfhelfer der SPÖ in Wien vor der jüngsten Landtagswahlt aufgelöst hatte. Nazar bekundete in einem Songtext, er feiere den 11. September. Protest kam jedoch einzig von der FPÖ. Die SPÖ distanzierte sich bis zur Wahl nicht und lud den iranisch-stämmigen Sänger sogar zum Wahlabend ins Rathaus.

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