Ausufernde Gewalt an Salzburgs Schulen

27. Februar 2011 - 9:30

SalzburgDie Saat der undifferenzierten Zuwanderung und Einbürgerung geht im negativen Sinn nicht nur in der Erwachsenenwelt auf, sondern hat längst auch unsere Schulen erreicht. Als Brennpunkt von Kriminalität und Gewalt an Schulen haben sich die Stadt Salzburg und ihr Umland herauskristallisiert. Die Situation ist bereits derart aus dem Ruder gelaufen, dass es der sozialistischen Landeshauptfrau Burgstaller weder möglich ist die Probleme weiter zu vertuschen, geschweige denn sie zu lösen.

Lehrer sind hilflos

Die Direktorin der Handelsschule in Salzburg-Lehen muss beispielsweise zugeben, dass es bereits Klassen gibt, die nicht mehr führbar sind, und der Schulpsychologe Ewald Moser bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: „Die Probleme sind teilweise religionsbedingt, wo die serbisch-orthodoxe Gruppe und die muslimischen Türken einander nicht grün sind. Teilweise sind es kulturelle Hintergründe, teilweise hat es mit Persönlichkeitsreife und Intelligenz zu tun.“ Jedenfalls würden die Konflikte „in einem Ausmaß an die Schulen transferiert, dass wir ständig eingreifen müssen“, beschreibt er die unhaltbaren Zustände weiter. Der Salzburger Landesschulratspräsident Herbert Gimpel wird zitiert, dass „enorme Mittel, Mühen und Maßnahmen aufgewendet werden müssen, damit ein lebbares Miteinander ermöglicht werden kann.

Erschreckende Kriminalstatistik
 

Salzburg

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Dunkle Wolken der Gewalt über Salzburgs Schulen
Foto:Andrew Bossi / Wikimedia

Die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des FPÖ-Nationalratsabgeordneten Rupert Doppler offenbart das erschreckende Ausmaß an Gewalt und Kriminalität, das die Salzburger Schulen zu Unsicherheitszonen gemacht hat.
In den Jahren 2006 bis 2010 musste die Polizei der Stadt Salzburg bei stark steigender Tendenz zu insgesamt 188 Einsätzen ausrücken. Waren es im Jahr 2006 nur 17 Einsätze, musste die Polizei im Jahr 2010 bereits 70 mal Schulen aufsuchen. Ähnliches gilt für die Schulen im Bezirk Salzburg-Umgebung, wo in diesem Zeitraum bei insgesamt 149 Einsätzen alleine 53 auf das Jahr 2010 entfielen. Die Herkunft der Nachwuchsgewalttäter beschränkt sich beinahe ausschließlich auf Staaten des ehemaligen Jugoslawien, die Türkei und Österreich. Wieviele der österreichischen Jugendlichen Migrationshintergrund haben, ist nicht bekannt. Weiters unbekannt sind natürlich auch die Vorfälle, die nicht zur Anzeige kommen, aber sicher schon zum Schulalltag zählen.

Angesichts dieser erschreckenden Zustände müssen sich die Eltern langsam fragen, ob sie ihr Kind noch guten Gewissens in die Schule schicken können und ob es nach dem Unterricht wieder unversehrt nach Hause kommt.

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