Altmeister Öllinger springt Schüler Walser zur Seite

Erst kürzlich habe ich meinen Gastkommentar in der Presse zu den hysterischen Reaktionen anlässlich Andreas Mölzers Buchpräsentation im Parlament mit den Sätzen eingeleitet: "Die Grünen haben einen neuen Berufsantifaschisten. Karl Öllinger ist offenbar schon etwas abgestanden, also muss es Harald Walser richten." Wie zum Beweis ist der Altmeister gleich seinem Schüler zur Seite gesprungen, der ja nun wegen seiner wüsten Attacken gegen mich mit einem Auslieferungsantrag an den Immunitätausschuss konfrontiert ist.

Öllinger verdreht mir in seinem Kommentar im Standard nach altem Muster die Wörter im Mund. Nach der peinlichen Aktion Walsers mit seinem Leiberl "Eure Schande heißt Martin Graf", habe ich im Standard-Interview gesagt, dass ich Walser deshalb nicht klagen werde. Dabei bleibe ich auch. Geklagt habe ich ihn, weil er mich in seinem Presse-Gastkommentar als Leugner und Verharmloser des Holocaust dargestellt hat. Üble Nachrede und Kreditschädigung lasse ich mir auch von Abgeordneten-Kollegen nicht gefallen.

Herr Walser wünscht sich nun, für diesen Schwachsinn auch noch den Wahrheitsbeweis vor Gericht anzutreten und betrauert dabei, dass ihn der Nationalrat leider nicht ausliefern wird, weil es ja sein politischer Auftrag war, mich zu beleidigen. Aber es gibt da schon noch eine andere Möglichkeit: Legen Sie doch einfach Ihr Mandat zurück, Herr Walser, und nehmen Sie es wieder an, wenn Sie den Prozess gegen mich gewonnen haben. Sollten Sie aber verlieren, bleiben Sie dem Nationalrat bitte weiter fern!

Über die wütenden Proteste der Grünen gegen Andreas Mölzers Buchpräsentation und die Kräfte, die dahinter stehen, habe ich übrigens auch in der Wochenzeitung "Zur Zeit" einen Kommentar veröffentlicht.

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