Christliche Kirchen sollen Anwalt des Islam spielen

Kardinal MeisnerDie christlichen Kirchen sollen sich als Anwalt für den Islam betätigen, fordert ein CDU-Politiker. Dies sei christliche Pflicht, wenn man die Botschaft nehme.

Geht es nach Ruprecht Polenz, dem Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für außenpolitische Angelegenheiten, müssten die christlichen Kirchen enger mit dem Islam zusammen arbeiten. In einer Podiumsdiskussion der Universität Münster zum Thema Religionsfreiheit meinte Polenz: „Die Muslime sind auf solche Leumundsbürgen dringend angewiesen, denn sie haben es schwer, sich Gehör zu verschaffen.”

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Kardinal Meisner

Kardinal Meisner

Christen um Kardinal Meisner vor dem Kölner Dom: CDU-Politiker Polenz
hat für die eine neue Aufgabe als Werbeagenten des Islam.
Foto: Walljet / flickr

Besorgt zeigte sich Polenz bezüglich des schlechten Islambildes der Deutschen. Der Islam werde vielfach nicht als Religion, sondern eher als politische Ideologie oder als faschistisch eingestuft. Ein solches Bild sei laut Polenz fatal.

Angesichts der Tatsache, dass Polenz nicht einmal am Auftritt der türkischen Ministerpräsidenten Erdogan in Düsseldorf etwas auszusetzen hatte, muss die Frage erlaubt sein, ob der CDU-Mann noch über ausreichend Kontakt zur Außenwelt verfügt. Zweifelsohne würden sich in der Gutmenschen-Fraktion der katholischen und auch evangelischen Kirche genügend Brückenbauer finden, die den Dialog auch mit den erbittersten Islamisten führen würden. Die Sache mit den Leumundszeugen könnte freilich ins Auge gehen, wenn man sich solcher bedienen möchte, die über ausreichend praktische Erfahrung im Umgang mit Muslimen in deren vertrauter Umgebung haben: zum Beispiel mit ägyptischen Kopten oder chaldäischen Christen aus dem Irak.

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