Genderwahn bringt Ministerin Karl ganz durcheinander

BildWissenschaftsministerin Beatrix Karl kündigte bei Amtsantritt Entschlossenheit und Reformen an. Geblieben davon sind Schall und Rauch. Dafür setzt sie auf Studiengebühren, Knockout-Prüfungen und Gender Mainstreaming an Österreichs Universitäten. Wie viele ihrer Kollegen auf der Regierungsbank ist auch sie nur eine Ankündigungsweltmeisterin. Der Genderwahn bringt sie noch dazu ganz durcheinander, wie eine Anfragebeantwortung zeigt.

Wissenschaftlicher Anstrich

Gender Mainstreaming ist ein Erbe der 68er-Bewegung. Dogmatische Gleichmacherei und längst veraltete Gesellschaftsbilder werden in den Mantel der Wissenschaftlichkeit gehüllt. Die Volkspartei, die sich ihren Wählern so gern als konservativ präsentiert, ist natürlich mit von der Partie. In der Beantwortung einer schriftlichen parlamentarischen Anfrage des freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Gerhard Deimek bricht die zuständige Ministerin dem Genderwahn eine Lanze.

 

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Gerhard Deimek erteilt Gender Mainstreaming an Unis eine Abfuhr.
Foto: FPÖ

„Die Einbindung von Lehrinhalten zu den Themen Gender und Diversity stellt gerade angesichts wachsender Anforderungen eine von wissenschaftlicher Seite erkannte Notwendigkeit dar, um die Konkurrenzfähigkeit der Absolvent/inn/en zu gewährleisten“, führt Karl kryptisch aus. Welche Anforderungen das sein könnten, die durch Mehrwissen im Bereich des Genderwahns erfüllt werden könnt, bleibt jedoch unklar.

Studenten an der Linzer Johannes-Kepler-Universität müssen – wie ihre Kollegen an anderen Unis –   verpflichtende Gender-Vorlesungen besuchen. Deren wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Wert darf jedoch bezweifelt werden. „Ich komme aus der Privatwirtschaft und weiß, was von Absolventen erwartet wird. Dazu gehört fachliche Qualifikation ebenso, wie soziale Kompetenz. Beides hat mit Gender Mainstreaming nichts zu tun“, kritisiert FPÖ-Mandatar Deimek die Politik der Wissenschaftsministerin.

Fettes Gender-Budget statt Lehrstühlen

Jährlich gibt die Kepler-Uni rund eine Million Euro für Geschlechterforschung aus. Geld, das in eine modernere Ausstattung oder zusätzliche technische Lehrstühle sicherlich besser investiert wäre. Beatrix Karl wollte für Qualität an österreichischen Universitäten sorgen. Dies wäre auch bitter nötig. Diverse Aktivitäten der Österreichischen Hochschülerschaft degradieren den akademischen Boden zu einer Spielwiese des politischen Aktivismus und Extremismus. Dubiose, von der ÖH finanzierte Homo-Referate treiben ihr Unwesen und betätigen sich geradezu mit missionarischem Eifer. Wo bleibt die mahnende Stimme der angeblich konservativen Ministerin? Deren Worte sind nicht einmal im Orkus verhallt, denn dafür hätten sie erst ausgesprochen werden müssen.

Beatrix Karl planlos

Doch nicht nur Unzensuriert.at war von so viel Geschlechterverwirrung und Diversity Management verwirrt. Auch Ministerin Karl bewies, nur ein Mensch zu sein: „Gender-Lehrveranstaltungen vermitteln das nötige Grundlagenwissen dazu und stellen die Diskussion rund um Geschlechtergerechtigkeit und Strategien zu ihrer Reduktion (z.B. Gender Mainstreaming) in einen wissenschaftlichen Rahmen“, steht in ihrer Anfragebeantwortung. Investiert die Johannes-Kepler-Uni jetzt also eine Million pro Jahr, um Geschlechtergerechtigkeit – was immer das auch sein mag –  zu reduzieren? Soll weiblichen Studenten und Professoren das Leben in Wirklichkeit schwerer gemacht werden?        

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