TU-Rektor Skalicky bittet Studenten um bessere Unipolitik

BildDie verheerende rot-schwarze Bildungspolitik fordert langsam ihren Tribut: Peter Skalicky, Rektor der Technischen Universität Wien, beklagt in einem Brief an alle Studierenden die drohende Zersetzung der Organisation. Die konsequente Unterfinanzierung bedeute nicht nur "ein oder zwei magere Jahre", sondern einen "strukturellen Eingriff in die Entwicklung der TU Wien". Um die Universität – und all ihre Studenten – zu schützen, fleht er um verstärktes politisches Engagement.

 

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Die Studenten sollen nun für ihre Uni kämpfen.
Foto: Wizzard / Wikimedia

Wissenschaftsministerin Karl hat in ihrer Regierungszeit maßgeblich dazu beigetragen, die Universitäten auszuhungern. Trotz eines gut durchdachten Entwicklungsplanes verweigerte das Ministerium die angemessene Unterstützung der Universitäten. Skalicky lieferte seine Studenten jedoch nicht der Unterfinanzierung aus und zog seine Erneuerungspläne durch: So wurde ein negatives 3-Jahres-Budget beim Ministerium deponiert. Die Reaktion der Politiker darauf? In der nächsten Leistungsperiode, also ab 2013, werde das Budget nominell maximal genauso hoch sein.

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In der Realwirtschaft bedeutet dies eine Kürzung von 10 Prozent, die die TU in den nächsten Jahren weniger zur Verfügung haben wird. Die politischen Zuständigen vernachlässigen in gefährlicher Ignoranz die Wichtigkeit von Forschung, Entwicklung und Technologie – ganz zu schweigen vom Bildungsniveau der österreichischen Bürger. Um die Wichtigkeit der reibungslosen universitären Errungenschaften zu unterstreichen, stellt Skalicky nun mehrere Diskussionsforen auf, um gemeinsam mit den Studenten der rot-schwarzen Aushungerungspolitik den Kampf anzusagen.

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