Prammer stellt moralisch zweifelhafte Künstlerin aus

MonolithIm Rahmen einer von ihr organisierten Veranstaltung zum Volksgruppentag am 18.Oktober 2010 ließ Nationalratspräsidentin Barbara Prammer im Parlament steinerne Monolithe aufstellen. Über die Qualität der Kunstwerke lässt sich trefflich streiten, über eine deren Produzenten jedoch nicht minder. Einer dieser Monolithe Namens "I Romni" wurde von einer gewissen Ulrike Truger fabriziert. Sie ist weniger für den künstlerischen Wert ihrer Werke bekannt als dafür, diese illegal und nach Belieben im öffentlichen Raum zu deponieren.

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Omofumamonolith

Omofumamonolith

Trugers Gedenkmonolith für Marcus Omofuma
Foto: Unzensuriert

In Beantwortung einer Anfrage der freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Heidemarie Unterreiner definierte Prammer dies so: "Die künstlerischen Arbeiten von Frau Ulrike Truger sind häufig als 'Interventionen im öffentlichen Raum' zu verstehen. Bei dieser Kunstform steht (im Gegensatz z.B. zu einer Installation) die Aktion im Vordergrund und nicht das vom/von der Künstler/in geschaffene Objekt." Auch wenn für Prammer das geschaffene Objekt offenbar nicht so wichtig ist, ließ sie es den Steuerzahler für dessen Aufstellung immerhin 3.629,28 Euro kosten.

Wer ist Ulrike Truger?

"I Romni"

"I Romni"

3.629,28 Euro für Transport und Aufbau
Foto: Unzensuriert

Ulrike Truger ist per Eigendefinition eine "linke Künstlerin", die immer wieder illegal ihre Skulpturen auf öffentlichen Plätzen zur Schau stellt und nach eigenen Aussagen in kommunistischen Jugendorganisationen sozialisiert wurde.
Eine "Intervention" der Frau Truger ist etwa der Gedenkmonolith für den afrikanischen Asylwerber Marcus Omofuma. Nicht weiter verwunderlich, dass dieses Machwerk nach langer Odyssee vor dem Museumsquartier im 7. Bezirk mit dem Segen des dortigen Grünen-Bezirksvorstehers einen Aufstellungsplatz gefunden hat. Letzter Aufreger war ein 16 Tonnen schwerer Koloss, den sie im November 2009 ohne Genehmigung vor dem Musikvereinssaal abgeladen hatte. Bis Jänner 2011 dauerte es, bis die Gemeinde Wien sich dazu aufraffte, Truger dessen Entfernung aufzutragen. 

Truger ist also eine Dame, die sich an den Werten einer menschenverachtenden Ideologie orientiert, welche Millionen Menschen versklavt und das Leben gekostet hat. Sie ist auch eine Dame, für die Gesetze dazu da sind, um von ihr bei Bedarf missachtet zu werden. All dies stellt für Nationalratspräsidentin Prammer allerdings keinen Hinderungsgrund dar, solch zweifelhaften Personen und ihren Machwerken im österreichischen Parlament ein Forum zu bieten.

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