Vassilakou laufen Wähler und der Chauffeur weg

VassilakouDer Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) ist der Chauffeur davongelaufen. Die Wähler tun das schon lange, seit sie mit ansehen müssen, dass Vassilakou Wasser predigt und Wein trinkt.

Vassilakou macht einen Bauchfleck nach dem anderen: Für ein millionenteures grünes Prestigeprojekt, den Ring-Radweg, wurde eine gesunde Linde umgesägt. Aus ihrem Wahlversprechen, die Öffis billiger zu machen, wird auch nichts, nachdem Bürgermeister Michael Häupl ganz aktuell sogar eine Erhöhung der Tarife angekündigt hat. Zur Beschädigung ihrer Glaubwürdigkeit trägt außerdem bei, dass sie sich – statt mit dem Fahrrad zur Arbeit ins Rathaus zu fahren, – von einem Chauffeur in einem Dienstwagen von Dornbach in die City kutschieren lässt.

Grünen-Frontfrau lässt sich kutschieren

Vassilakou

Vassilakou

Maria Vassilakou: Die Macht hat sie verändert. Jetzt braucht sie einen
neuen Chauffeur, dafür kein Fahrrad mehr.
Foto: Max Strohmeier / Wikimedia

Als die Grünen noch nicht am Futtertrog im Wiener Rathaus saßen, vertrat Vassilakou folgende Meinung über Dienstautos: „Sich mitten in der Wirtschaftskrise mit Staatskarosse und Chauffeur privat herumkutschieren zu lassen, ist eine Provokation.“ Oder: „Dem grünen Club wurden privat zwei Hybrid-Autos für ein Jahr zur Verfügung gestellt. Die haben wir wieder zurückgegeben.“

Diese Aussagen noch gut in Erinnerung, waren viele erstaunt, als sie erfuhren, dass sich die Wiener Vizebürgermeisterin von ihrem Chauffeur getrennt hat. Dachten doch vor allem die Grün-Wähler, dass ihre Frontfrau mit dem Fahrrad unterwegs sei. Vor allem weil sie noch am selben Tag dem gemeinen Volk das Fahrrad als Fortbewegungsmittel predigte. Im Rahmen eines Pressegesprächs im Arkadenhof des Rathauses sagte sie wörtlich: „Die Aktion ‚Radelt zur Arbeit` bietet jetzt zusätzliche Anreize, es einmal mit dem Rad zu versuchen.“

Umgang mit Mitarbeitern menschlich enttäuschend

Noch enttäuschender als die Doppelmoral der Grünen ist aber ihr Umgang mit den Mitarbeitern. Horst. H., ihr Chauffeur, habe sich von seiner Chefin schlecht behandelt gefühlt, schreibt die Kronen Zeitung: „Es mangelte an Wertschätzung für seine Arbeit“, sagten Rathaus-Insider der Krone. „Sie hat ihn oft wohin bestellt und dann stundenlang warten lassen.“ Dagegen spricht das Büro von Vassilakou von persönlichen Gründen. Sprecher Patrick Volf sagte gegenüber Krone.at: „Er war ein wertvoller Mitarbeiter. Aus persönlichen Gründen hat er sich aus dem Job zurückgezogen.“

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Die Dienstfahrzeuge für die Wiener Polit-Elite stellt die MA48 (Fuhrpark) bereit. Dort kriselt es schon lange, wie Unzensuriert.at laufend berichtet. Mitarbeiter führen Klage, dass sie schlecht behandelt werden, dass es viele Missstände gebe und dass sie sanktioniert würden, wenn sie Ungereimtheiten publik machen.

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