25 Jahre Junge Freiheit: Wie unfrei die deutsche Presse wirklich ist

BildDie Junge Freiheit, die in Kürze ihr 25jähriges Bestehen feiert, ist eine der wenigen konservativen Zeitungen, die sich in Deutschland gegen den andauernden Widerstand der linken Medienlandschaft etablieren konnte. Anfangs als Hobby und Ein-Mann-Projekt eines politisch engagierten Autors geboren, schaffte sie es in kaum vier Jahren, neben den großen Blättern am Kiosk verkauft zu werden. Von da an begann ihr eigentlicher Aufstieg, der die JF immer stärker zum Ziel der linksextremen selbsternannten Meinungspolizei machte.

 

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1986 bis 1992 entstand die JF in Dieter Steins Elternhaus im Schwarzwald.
Foto: Junge Freiheit

Nachdem Dieter Stein die Entscheidung getroffen hatte, die JF zu seinem Hauptberuf zu erheben – und das, ohne dass auch nur eine einzige Bank dem jungen Unternehmen einen Kredit gewährt hätte! -, wurde die aufstrebende Zeitung auch von den etablierten Medien mit Interesse betrachtet: FAZ, taz und der Stern berichteten über das "Phänomen", Stein wurde in den Anfängen seines Aufstiegs 1992 sogar zweimal live in Fernsehsendungen interviewt. Doch die öffentliche Interesse schwand schnell, als die linke Zensurmaschinerie begann, volles Geschütz aufzufahren. Dieter Stein musste Enttäuschungen hinnehmen, wie er in einem Brief an die Förderer der JF schildert:

Ich war in dem Bewusstsein erzogen worden, daß wir in einer Demokratie leben, in der Meinungs- und Pressefreiheit garantiert sind. […] Daß dem nicht so ist und die Gewichte von vorneherein anders verteilt sind, dies sollte sich in den folgenden Jahren als Erkenntnis zunehmend herausstellen.

Gewalt durch Linksextreme wird zum stetigen Begleiter

Der Widerstand gegen das freiheitliche Blatt begann mit tätlichen Angriffen: Bei einem Vortrag des Gründers wurden mehrere Gäste und Autoren von Linksextremen krankenhausreif geprügelt, ein Pulk linker Chaoten sprengte eine Pressekonferenz der JF, selbst die Druckerei fiel Überfällen und letzten Endes einem Brandanschlag zum Opfer. Die Ermittlungen gegen die Brandstifter wurden eingestellt. Und noch mehr weiß Dieter Stein zu berichten:

Es folgten Überfälle auf unseren damaligen Redaktionssitz in Potsdam, mein Auto wurde in Brand gesetzt, Messestände auf der Leipziger und Frankfurter Buchmesse wurden im Laufe der Jahre mehrfach überfallen, nach einem Vortrag in Halle flogen mehrere Pflastersteine durch die Scheiben meines Autos, Autoren wurden tätlich angegriffen … Zuletzt wurde im vergangenen Jahr unser Verlagsgebäude von „Autonomen Antifaschisten“ angegriffen und die Fassade großflächig mit blutroter Farbe attackiert.

Verfassungsschutz nimmt JF ins Visier

1994 begann auch die Politik, gegen die erfolgreiche Stimme der Freiheit vorzugehen: Eine Innenministerkonferenz unter der Führung der SPD versuchte, die Zeitung unter beobachtung des Verfassungsschutzes zu stellen. Diese versuchte Verleumdung scheiterte, trotzdem wurde die JF über Jahre hinweg in den Berichten des Landes Nordrhein-Westfalen erwähnt: Darin wurden seitenweise Vermutungen geäußert, weswegen die JF "rechtsextrem" sein könnte. Erst 2005 konnte diese Verfolgung – nach mehreren Instanzen vor dem Bundesverfassungsgericht – erfolgreich beendet werden.

Doch eine freie, unzensurierte Zeitung findet in der deutschen Öffentlichkeit keine Freunde: Weder der Bundesverband der Zeitungsverleger noch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels wollten die JF als rechtmäßiges Medium anerkennen und verweigerten ihr die Aufnahme. Es gehört in Deutschland zum guten Ton, alles, was nicht links ist, zu verbannen und zu ächten.

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