„Drecksnutten“ und „Arschlöcher“ als Wortschatz eines Grünen?

Wenn es um den Kampf gegen die FPÖ geht, sind den Grünen viele Mittel recht. Sei es, dass sie Seite an Seite mit gewaltbereiten Demonstranten marschieren, oder, dass FPÖ-Abgeordnete bespitzelt werden. Verbalinjurien und üble Unterstellungen sind beinahe an der Tagesordnung. Die freiheitliche Abgeordnete der Bregenzer Stadtvertretung, Claudia Pichler, war der ständigen Attacken leid und gab entnervt nach der letzten Stadtvertretungssitzung ihren Rücktritt bekannt.

Ausschlaggebend dafür war eine angebliche Äußerung des Grünen Vizebürgermeisters Gernot Kiermayr. Laut Aussage des FPÖ-Stadtparteiobmanns Harald Stifter soll er im Rahmen besagter Sitzung ihn und zwei weibliche freiheitliche Abgeordnete  als „rechtsradikale Drecksnutten und Arschlöcher“ bezeichnet haben. Auslöser für den mutmaßlichen Verbalausraster Kiermayers war eine Anfrage der FPÖ bezüglich der Tschetschenenproblematik in Bregenz. Stifter sieht die Grenzen der grünen Geschmacklosigkeiten durch diese inakzeptable Entgleisung endgültig überschritten und forderte in einer Presseaussendung den sofortigen Rücktritt des Vizebürgermeisters. Dieser bestreitet jedoch, diese Aussage getätigt zu haben, und brachte mittlerweile  eine Verleumdungsklage ein. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Wie aus Vorarlberger Kreisen zu vernehmen ist, ist Kiermayr nicht gerade für seine vornehme Ausdrucksweise bekannt und habe sich schon öfters im Ton vergriffen. In seiner Zeit als Lehrer sollen auch die Schüler darunter gelitten haben. Stifter spricht Kiermayr jegliche  pädagogische Qualitäten ab, und meint es sei gut, „dass er in der Stadtvertretung sitzt und bei den Kindern in der Schule keinen Schaden anrichten kann“.

Jedenfalls wird die FPÖ in der nächsten Stadtvertretungssitzung einen Antrag mit dem Titel „Der Umgangston miteinander in der Stadtvertretungssitzung“ einbringen. Die Grünen dürfen in Bregenz dank einer Koalition im der ÖVP mitregieren.

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