Slowenenpfarrer machen Politik

Am 10. Oktober 1920 bekannte sich in einer demokratischen Volksabstimmung eine Mehrheit der südkärntner Bevölkerung, darunter viele ethnische Slowenen, zum damaligen Deutschösterreich. Besonders in den letzten Jahren erfuhr die slowenische Volksgruppe seitens der Kärntner Landesregierung Zuwendungen und Förderungen, die weit über die vertraglichen Verpflichtungen der Republik Österreich hinausgingen.

Kirche Feistritz im Rosental

Kirche Feistritz im Rosental

In vielen Südkärntner Pfarren werden deutschsprachige
Gläubige diskriminiert.
Foto:Johann Jaritz / Wikimedia

Doch nicht wenige slowenische Pfarrer Südkärntner Pfarrgemeinden scheinen die Zeit zurückdrehen zu wollen – frei nach dem Motto, dass alles nur ein Irrtum oder gar Betrug war und Südkärnten gefälligst slowenisch zu sein habe

Unzensuriert.at berichtete bereits über einen slowenischen Pfarrer, der Deutschkärntnern ein deutsches Begräbnis verweigerte und dieses zweisprachig durchführte. Was außerhalb der Region allerdings weitgehend unbekannt ist, ist der Umstand, dass es sich hierbei noch um einen vergleichsweise liberalen Gottesmann handelt. Wie Unzensuriert.at mitgeteilt wurde, weigern sich manche slowenische Pfarrer überhaupt, Gottesdienste und sonstige liturgische Feiern in einer anderen als der slowenischen Sprache abzuhalten. Gutes Beispiel ist die Heimatgemeinde des Slowenenvertreters Valentin Inzko. Obwohl hier der slowenische Bevölkerungsanteil nicht einmal 15 % beträgt, wird die Messe ausschließlich in slowenischer Sprache abgehalten. So kommt es zur absurden Situation, dass nicht nur in dieser Gemeinde Angehörige der deutschsprachigen Bevölkerungsmehrheit gezwungen werden, Lieder in einer Minderheitensprache zu singen, die sie nicht verstehen, den Inhalt der Predigt nicht mitverfolgen  können oder auch das Vaterunser auf Slowenisch vorgebetet bekommen.

Beklagen sich Deutschkärntner Gläubige über diesen Umstand, bekommen sie schon mal zu hören, dass sie doch nach Deutschland gehen sollen, wenn sie Deutsch reden wollen. Zu befürchten ist, dass sich diese Pfarrer durch die zusätzlichen zweisprachigen Ortstafeln in ihrer Ansicht auch noch bestätigt sehen, eigentlich in einer slowenischen Gemeinde zu leben und daher auf die Deutschkärntner keinerlei Rücksicht nehmen zu müssen.

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