Grüne Angst: Neonazis werden so wie wir!

In Deutschland ist das Phänomen schon länger bekannt, jetzt berichtet auch jene österreichische Grünen-Webseite, die sich auf die Fahnen heftet, alle zu stoppen, die rechts der eigenen politischen Einstellung angesiedelt sind: Rechtsextreme sind nicht mehr automatisch an kahlgeschorenen Köpfen oder Springerstiefeln erkennbar. Viele sehen sogar neuerdings aus wie Linksextreme, was die Grünen natürlich besonders wurmt. Nach dem Motto: „Hilfe, die Neonazis werden so wie wir!“

„Autonome Nationalisten“ werden jene Rechtsextremen genannt, die sich – wie die Grünen schreiben – „äußerlich durch die Übernahme linksautonomer Stilelemente wie schwarze Kapuzenjacken, Palästinensertuch, Buttons usw. bewusst von der Deutschtümelei der alten Neonazis einerseits und von den Stiefelnazis andererseits abzugrenzen versuchen.“ Dabei essen sie auch mal einen Döner, wird berichtet.

Die Anpassung an das linksextreme Milieu ist verständlich. Immerhin besteht in diesem Spektrum die Möglichkeit, so richtig die Sau raus zu lassen. Gewalt gegen Personen und Sachen zieht in den seltensten Fällen Strafverfolgung nach sich. Wer als klar erkenntlicher Rechtsextremer randaliert, riskiert da wesentlich mehr.

Die Verschmelzung von Links- und Rechtsextremen ist aber auch ideologisch logisch. Beide Gruppen lehnen Demokratie ab, sehen Gewalt als Mittel gesellschaftlicher Veränderung und stehen mit so manchen Gesetzen auf Kriegsfuß. Da wächst zusammen, was zusammen gehört. Den Grünen zum Trost sei gesagt: Schlimmer als die, mit denen ihr schon seit Jahren marschiert, sind die neuen Kampfgenossen auch nicht.

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