Die Grünen und ihr Medienpartner Adolf Hitler

HitlerNichts und niemand übt heute noch eine derartige Faszination auf Politik und Medien aus wie der Nationalsozialismus und Adolf Hitler. Ganz besonders davon abhängig machen sich die Grünen, denen – von ihrem ursprünglichen Parteizweck weit entfernt – kaum etwas zu blöd ist, um den Werbewert der Nazis und ihres Chefs anzuzapfen. Jüngstes Beispiel: die Diskussionen um Hitlers Ehrenbürgerschaften.

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Die Grünen jagen mit Begeisterung das Ehrenbürger-Phantom Hitler.
Foto: Bundesarchiv, Bild 101I-808-1238-05 / Wikimedia (CC-BY-SA)

Von Amstetten aus ist das Schauspiel ein paar Kilometer weiter westwärts gezogen. Waidhofen an der Ybbs widmet sich als nächste Stadt dem letzten Akt der Entnazifizierung 66 Jahre nach dem Ende des Verbrecherregimes. Die Gemeinderatssitzung wird mit Spannung erwartet. Für das Nachrichtenmagazin profil ist die Geschichte darüber wohl überhaupt die spannendste im aktuellen Heft, leistete man sich für die Ankündigung des Stimmverhaltens der FPÖ-Gemeinderäte doch sogar eine kostenpflichtige OTS-Presseaussendung. Sie werden, so heißt es, es ihren Kollegen in Amstetten gleichtun und sich bei diesem peinlichen Klamauk der Stimme enthalten. profil behauptet im gleichen Atemzug fälschlicherweise, die FPÖ werde gegen die Aberkennung stimmen.

SPÖ und ÖVP lassen sich von den Grünen zum Affen machen

Allen Beteiligten – von Grün über Schwarz und Rot bis Blau – ist klar, dass Hitler, ob in Amstetten oder Waidhofen, längst kein Ehrenbürger mehr ist. Rot und Schwarz haben dennoch beschlossen, sich von den Grünen öffentlich zum Affen machen und für ihre Medienspielchen einspannen zu lassen. Die Blauen funktionieren nicht nach Wunsch, sind aber dennoch Teil der medialen Inszenierung der Grünen, die man offenbar über sich ergehen lassen muss, zumal ihr Fanklub unter den Journalisten dieses Landes riesengroß ist – ganz im Gegensatz zur sonstigen Bevölkerung.

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Anders ging es nur in Klagenfurt – dank des Umstandes, dass die Freiheitlichen dort in Person von Christian Scheider den Bürgermeister stellen, der den Linken prompt die Show stahl. In Kärntens Hauptstadt wurde nicht darüber diskutiert, ob die Ehrenbürgerschaft Hitlers nicht schon längst widerrufen worden sei, sondern ob sie seinerzeit überhaupt zustande gekommen wäre. Diese Diskussion sei jetzt hinfällig, wie die Medien knapp und nüchtern (und offensichtlich nicht besonders erfreut) kommentieren. Grund dafür ist eine Verfügung von Bürgermeister Scheider mit folgendem Text: „Sollte sich herausstellen, dass Adolf Hitler jemals, von wem auch immer, eine  Ehrenbürgerschaft der Landeshauptstadt Klagenfurt verliehen bekommen hat – die Vermutung steht im Raum –, so wird diese hiermit offiziell widerrufen und aberkannt.“

FPK-Bürgermeister Scheider stahl den Linken die Show

Persönlich fügte Scheider hinzu: „Es ist eine Selbstverständlichkeit, sich von allem, was in irgendeiner Form mit der schrecklichen und verbrecherischen Zeit des Nationalsozialismus zu tun hat, in aller Deutlichkeit zu distanzieren.“

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