Stadt Wien verabschiedet sich vom geförderten Wohnbau

BildWien war dafür bekannt, eine soziale Stadt zu sein. Doch mit der aktuellen roten Wohnbaupolitik werden gerade die bedürftigsten Wiener im Stich gelassen, wie der freiheitliche Klubobmann Johann Gudenus in einer Pressekonferenz erklärte: Während der Stadtrat Ludwig sich seitenlange Inserate in Wiens U-Bahn-Zeitschrift leisten könne, streiche er am anderen Ende – bei den wohnungssuchenden Bürgern – kurzerhand 60 Millionen Euro aus der Wohnbauförderung. Anstatt leistbare Wohnungen für junge Leute und Familien zu errichten, setzt die Stadt Wien auf gewinnorientierte Bauträger, die Luxuswohnungen anbieten.

 

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Wiens FP-Klubobmann Gudenus kritisiert die Wohnbaupolitik der Stadt.
Foto: unzensuriert.at

Auch die günstigen Sanierungen, die die Sozialdemokraten vor der Wahl großzügig versprachen, deckt Gudenus als Farce auf: „Da wurden großartige Förderungen, etwa für thermische Sanierungen in Aussicht gestellt und sogar schon Förderempfehlungen ausgesprochen. Dann legten die Sozialisten die entsprechenden Förderungen monatelang auf Eis. Jetzt gibt es bereits die ersten Absagen.“ Hausbesitzer und Mieter, die den roten Versprechen Glauben geschenkt haben, würden nun auf den Kosten sitzengelassen.

Ein weiteres Problem sind die sozialen Spannungen innerhalb der Gemeindebauten: Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) lasse sich stets lächelnd in den Wohnanlagen ablichten, Gudenus bezweifelt jedoch, dass er sich länger als für das Foto notwendig darin aufhält. Er lud den Stadtrat deshalb zu einer echten Tour durch die Wiener Anlagen ein, da die dortige Situation in keinster Weise der sonnigen Lage entspeche, die in den Inseraten abgebildet wird.

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Anfragen über die Lage in den Gemeindebauten sei deren exzessiver Öffnung für Zuwanderer werden mit der Begründung abgeschmettert, das "gegenseitige Kennenlernen" sei viel wichtiger als die Sprache selbst. Doch der ständige Vandalismus, stetig neue Stützpunkte für Streitschlichter, Videoüberwachung in den Gängen und das Aushängen der "Hausordnung" in 8 Sprachen stellen für Gudenus eindeutige Symbole dafür dar, dass die rote Politik versagt habe. Er fordert daher für das Privileg einer begehrten Gemeindewohnung zunächst Deutschkenntnisse auf dem Niveau A2 – das gerade einmal 500 Wörter umfasst -, um wenigstens ein Grundmaß an Verständigung zu ermöglichen.

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