Was den Audimax-Besetzern wirklich wichtig ist

Auszug aus einer E-Mail der Österreichischen Hochschülerschaft an der Uni Wien an die Studenten. Betreff: Information der ÖH Uni Wien:

FREIE BILDUNG MUSS AUCH FREI VON SEXISMEN SEIN

Da leider auch die Audimax Besetzung nicht frei von Sexismen ist und es in den letzen Tagen immer wieder zu sexuellen Übergriffen und Vorfällen gegen Frauen gekommen ist, wird es innerhalb der morgigen studentischen Proteste einen gemeinsamen feministischen FrauenLesben- und FrauenLesbenTrans*block geben.

Außerdem wollen wir alle Menschen daran erinnern, dass Sexismus, Transphobie, Homophobie, Antisemitismus, Rassismus und alle weiteren diskriminierenden Zumutungen nicht nur auf dieser Demonstration KEINEN Platz haben!

Für die weitere Zeit der Besetzungen in der Hauptuni muss dem Hetero-Sexismus entschieden entgegen getreten werden. Dafür gibt es unter anderem einen FrauenLesbenTrans*-Raum und eine SchwulenTrans*-Versammlung.

Das sind die wahren Sorgen der Audimax-Besetzer. Die fleißigen Studenten sind doppelt gestraft: einerseits durch die unzumutbaren Bedingungen an den Universitäten, die der designierte EU-Kommissar Hahn zu verantworten hat, andererseits durch solche Kommilitonen, die sich zu Studentenführern aufschwingen, um ihrem krausen Gesellschaftsbild mehr Öffentlichkeit zu schaffen. 

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