Red-Bull-Ring: Grüner kassiert für Ende des Widerstands

BildNur allzu gerne inzensieren sich die Grünen als moralische Instanz und stellen politische Mitbewerber an den Pranger. Doch wenn es darum geht, am Futtertrog mitzunaschen, nehmen sie es bei sich selbst nicht so genau. Viele Jahre musste der Red Bull-Konzern darum kämpfen, in Spielberg an der Stelle der alten Österreich Ring- Rennstrecke ein modernes Motorsportzentrum errichten zu dürfen.

Wichtiger Wirtschaftsimpuls für entwicklungsschwaches Murtal

 

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Der Bau des Red-Bull-Rings sorgte für Aufruhr in der Bevölkerung.
Foto: Faf-racing.at.tt / wikimedia

Eigentlich müsste jeder dankbar sein, wenn in der wirtschaftlich darnieder liegenden Region Investitionen getätigt werden. Doch weit gefehlt. Das Projekt stieß von Anfang an auf heftigen Widerstand so mancher Anrainer, und es grenzt an ein Wunder, dass es letztlich doch realisiert werden konnte. Haupträdelsführer des Widerstandes war ein gewisser Karl Arbesser, seines Zeichens Schlossherr und  stellvertretender Bezirkssprecher der Grünen.


Was kostet ein Grüner?

Für die Öffentlichkeit trug Arbesser also seine Wirtschaftsfeindlichkeit in schlechter grüner Verhinderungspolitik-Tradition zur Schau. Doch wenn es um das eigene Bankkonto geht, werden grüne Politaktivisten sehr schnell schwach, und so wurde  hinter den Kulissen  ein Deal ausgehandelt, um sich das Wohlwollen des streitbaren Schlossherren zu erkaufen. Die steirische Landesregierung machte einfach den Bock zum Gärtner und schuf für Arbesser die Funktion eines Ombudsmannes. Gut dotiert versteht sich. Insgesamt 370.000 Euro erhält Herr Arbesser für seine (Un-)Tätigkeit.

Stadt Spielberg weigert sich, Auszahlung abzuwickeln

Wie die Kleine Zeitung berichtet, flossen 2009 und 2010 bereits je etwa 72.000 Euro an die "Spielberg Neu Projektentwicklungsgesellschaft", damit diese dann die Stadt  mit den Geld für Arbesser versorgt. Der Restbetrag wurde Ende Mai dieses Jahres von der Landesregierung freigegeben.

Wolfgang Zanger


Wolfgang Zanger empört: „370.000 Euro für käuflichen Grünen Arbesser!“
Foto: FPÖ

Empört äußert sich der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Zanger: „Dafür, dass Arbesser der Region einen 'guten Dienst' erwiesen hat, wird er nun in Form des Ombudsmannes ruhig gestellt. Die Auszahlung der knapp 230.000 Euro ist der Restbetrag von insgesamt 370.000 Euro, die er auf Kosten der Bevölkerung und jedes einzelnen Bewohners im Murtal herausgeschlagen hat! Die roten und schwarzen Landesherrn schieben ihm dieses Geld nun noch unterwürfig zu, nur weil sie nicht in der Lage waren, entsprechende Gesetze zu erlassen, die das ursprüngliche Projekt Spielberg schon im Vorfeld abgesichert hätten!“

In Spielberg sieht man das ähnlich, und  die Stadt weigert sich, das Geld an  Arbesser weiterzuleiten. Zu viele Probleme hatte Arbesser der Realisierung dieses wichtigen Projektes zum Nachteil für Spielberg und die ganze Region bereitet. Doch Arbesser muss um seinen Lohn nicht bangen. Er bezieht das Geld nun direkt von der Entwicklungsgesellschaft.

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