Erfolgsfaktor Familie: Inspirationen und Provokationen

BildDie Veranstaltung "Erfolgsfaktor Familie", zu der der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf eingeladen hatte, fand prominente Unterstützung aus vielen verschiedenen Reihen. Die Aussagen, die bei der einführenden Podiumsdiskussion zur Sprache kamen, beleuchteten die stiefmütterliche Behandlung Österreichs Familien von vielen verschiedenen Seiten.

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Neben zahlreichen produktiven Ideen, die das Versagen der rot-schwarzen "Familienpolitik" von allen Seiten attackierten, wurden auch provokative Spitzen formuliert.

 

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Der Weihbischof unterstrich den hohen Wert der Familie.
Foto: unzensuriert.at

Besonders der Salzburger Weihbischof Andreas Laun sparte nicht mit politisch unkorrekten Aussagen. "Abtreibung ist Mord – und Mord gehört bestraft", war die kompakte Grundaussage seiner Ausführungen, auch bezeichnete er den so pompös zelebrierten Life Ball als "Todesball" – keinem Aidskranken ginge es durch die Veranstaltung besser. Ein wahrer Lebensball, so Laun, wäre ein Familienball. Diese Ausführungen unterstrichen seine Aussagen, nach denen die feministische Frauenpolitik in Wahrheit frauenfeindlich sei und zur Entehrung der Mutterschaft führe.

Angelika Pokropp-Hippen schockierte mit hautnah erlebten Geschichten über Frauen, die nach einer Abtreibung ein tiefes emotionales Trauma erlitten haben. In den letzten 30 Jahren wurden in Deutschland 8 Millionen Kinder abgetrieben: Nach ihrer – nach eigenen Aussagen sehr tiefen – Schätzung, dass 15 % dieser Frauen dadurch ein emotionales Trauma erleiden, bedeuten Abtreibungen einen massiven Einschnitt in die allgemeine Gesundheit und verursachen immense Behandlungskosten.

Baby-Walz Sicherheit

Die Journalistin Birgit Kelle kritisierte die Täuschung, die die Regierungen durch die versprochene Wahlfreiheit (bezüglich der Kinderbetreuung) propagieren: Grundsätzlich hieße es, "entweder das Kind bekommt einen Kindergartenplatz, oder gar nichts." Hätten Mütter die Wahl, die jährlichen Kosten eines Kindergartenplatzes (in Deutschland durchschnittlich in der Höhe von 11.000 Euro jährlich!) in bar zu erhalten, würde der Bedarf an diesen Betreuungsplätzen entscheidend zurückgehen. Der Staat scheint jedoch nicht daran interessiert daran zu sein, die gesunde Bildung der Familie als Keimzelle des Staates zu fördern – im Gegenteil, selbst die Definition der "Familie" wird immer verwaschener – und wohlmöglich in weiterer Folge ganz ausgelöscht, wenn die familienfeindliche Einstellung bleibt.

Das anlässlich der Veranstaltung präsentierte Buch "Wir sind Familie!", herausgegeben von FPÖ-Familiensprechein Anneliese Kitzmüller, ist im Unzensuriert-Laden zum Preis von 14,90 Euro erhältlich.

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