Donauinselfest: Bürger werden von der SPÖ abgezockt

Donauinsel-KloSage und schreibe 1,8 Millionen Euro hat die Stadt Wien dem Verein Wiener Kulturservice unter anderem zur Durchführung des Donauinselfestes überwiesen. SPÖ und Grüne haben diese Rekord-Förderung ermöglicht. Dem nicht genug, wurden Organisationen wie die Arbeiterkammer, das Bundesheer, die Polizei, die ÖBB oder Wien Energie überzeugt, das rote Fest finanziell zu unterstützen.

Fotogalerie: Das Donainselfest – Eine riesige SPÖ-Werbefläche

Die Bürger zahlten also mehrfach. Sie kamen mit ihrem Steuergeld für die großzügige Subvention der Stadt Wien auf und leisteten weitere Beiträge etwa durch die Zwangsmitgliedschaft bei der Arbeiterkammer. Wer glaubt, dass die Festbesucher dafür belohnt wurden, irrt: Sogar am stillen Örtchen wurden die Bürger zur Kassa gebeten. Hatte jemand keine 50 Cent einstecken, blieb ihm der Weg hinter das Gebüsch nicht erspart.

Ein gutes Geschäft für die SPÖ Wien

Donauinsel-Klo

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Trotz immenser Förderungen müssen die Bescher des Inselfests sogar
für die Toilette in die Tasche greifen.
Foto: Unzensuriert.at

Das Donauinselfest ist für die SPÖ Wien ein gutes Geschäft, weshalb Bürgermeister Michael Häupl und Bundeskanzler Werner Faymann großen Spaß hatten. Es gibt Geld von den braven Steuerzahlern, hohe Standgebühren der Gewerbetreibenden, Sponsorgelder von befreundeten Firmen und Organisationen – und ein Körberlgeld wird auch noch am Klo gemacht. Aber wo kommt das viele Geld hin? Das Donauinselfest schrumpft von Jahr zu Jahr, die großen Stars bleiben fern, sodass auch keine fetten Gagen bezahlt werden müssen. Die SPÖ kassiert und macht für sich an jeder Ecke Werbung, einmal für die Gewerkschaft oder eine andere rote Vorfeldorganisation. Die Werbetrommel für das diesjährige Donauinselfest musste sogar die Magistratsabteilung 48 (Fuhrpark) rühren, die in ganz Wien Plakate mit dem Slogan „28. Donauinselfest – MA 48 Live!“ affichieren ließ und mit dem Geld der Steuerzahler ankündigte: „Die legendären 48er on Putz Tour 2011.“

Die Medien spielen da mit, keiner wagt es, die Abzocke der Bürger durch die SPÖ aufzuzeigen. Im Gegenteil: Meldungen der roten Parteizentrale werden unkritisch übernommen. Sogar Qualitätszeitungen wie Die Presse unterscheiden sich bei der Berichterstattung nicht von ORF.at, Krone, Standard, Kurier oder Österreich. Alle haben geschrieben, dass an den drei Tagen 2,8 Millionen Besucher auf die Donauinsel kamen. Das wären so viele Menschen, als würde das Ernst-Happel-Stadion 56mal ausverkauft sein. So ein Andrang wäre auch in drei Tagen logistisch nicht zu bewältigen gewesen, wobei die Massen ja immer nur zu den attraktiven Abend-Events strömten – am Tag dagegen sah man oft mehr Sicherheitskräfte als Besucher. Einen schönen Beweis dafür, dass tagsüber wenig los war, lieferte unfreiwillig Radio-Wien-Reporter Robert Jahn, der sich am Samstag kurz vor 15 Uhr live im Radio meldete und einen Donauinselfestbesucher interviewen wollte. Er lief einer Radfahrerin hinterher, die ihm sagte, dass sie nur deshalb auf der Donauinsel sei, weil ihre beiden Töchter für die SPÖ im Einsatz seien. Sie hätte sie nur besucht und würde jetzt wieder heimfahren.

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