Die ignorierte Christenverfolgung

Chirtsneverfolgung 1Ein klares Bekenntnis zum Christentum legte die FPÖ im Zuge einer Veranstaltung des freiheitlichen Bildungsinstitutes zum Thema "Die ignorierte Christenverfolgung – Menetekel des 21. Jahrhunderts" im Wiener Palais Palffy ab. Zum intensiven Gedankenaustausch hatten sich der Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache, der koptische Journalist Victor Elkharat, Katharina Grieb von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte und Dr. Martin Kugler, Historiker und Mitglied des Dokumentationsarchivs der Intoleranz gegen Christen, zusammengefunden.

Chirtsneverfolgung 1

Chirtsneverfolgung 1

Schockierende Hintergünde der aktuellen Christenverfolgung wurden
bei der Veranstaltung des Freiheitlichen Bildungsinistituts angesprochen.
Foto: Unzensuriert.at

In der von Konstatin Dobrilovic, Präsident der Christlich-Freiheitlichen Plattform, einmoderierten Veranstaltung wurde die derzeit stattfindende Verfolgung als die größte weltweite Christenverfolgung der Menschheitsgeschichte dargestellt und aus verschiedenen Blickpunkten diskutiert. So erläuterte Katharina Grieb, dass am Beginn des 20 Jahrhunderts noch 20 Prozent Christen auf dem Staatsgebiet der heutigen Türkei wohnhaft waren, heute jedoch lediglich 0,2 Prozent Christen in der Türkei leben. Vor diesem Hintergrund müsse man den Türken, die in ihrem Land den Bau von Kirchen verbieten und die Ausbildung von Priestern untersagen, bestimmt und aufrecht in allen, auch in außenpolitischen Bereichen entgegentreten, meinte Grieb.

Kugler und Ekharat

Kugler und Ekharat

Martin Kugler (links) verlangt entschlossenes Eintreten für Menschenrechte,
Victor Erekhat sieht kaum Chance auf eine friedliche Koexistenz mit Muslimen.
Foto: Unzensuriert.at

Hochkarätig war auch der Beitrag von Martin Kugler, der die Diskriminierung der Christen in vielen Grundrechtsbereichen darstellte -dies vor allem auch in Ländern, in denen man dies nicht erwarten würde. Er brachte ein Beispiel aus England, wo beim Flugkonzern British eine Mitarbeiterin des Bodenpersonals wegen des bloßen Tragens eines Kreuzes entlassen worden sein soll, während für Symbole anderer Religionen – so zum Beispiel dem Turban der Sikh – Ausnahmeregeln bestehen. Kugler warnte auch die teilnehmenden Vertreter des Dritten Lagers vor einer falsch verstandenen, negativen Trennung von Kirche und Staat, welche aus dem längst überholten Konfliktszenario zwischen Thron und Altar auf der einen sowie der Kirche und dem freisinnigen Bürgertum auf der anderen Seite herrühre. Diese Ternnung sei auch die Basis für das Desinteresse an der Christenverfolgung.

Besonders ergriffen wurden die Ausführungen des Kopten Victor Elkharat vom Publikum aufgenommen. Er schilderte die Situation der koptischen Christen in Ägypten in erschütternder Präzision und betonte vor allem die Verschärfung der Lage für die christliche Minderheit durch die "erfundene Revolution" vom 25. Jänner 2011 hin. Da die Medien – wie auch in anderen Bereichen – lediglich ein einseitiges und wahheitswidriges Bild der Situation der verfolgten Christen beschreiben würden, wies er auf ein Video des koptischen Bischofs Damian hin und prophezeite den Christen in Europa ein ähnliches Schicksal wie ihren Glaubensbrüdern in Ägypten, wenn sie die islamische Einwanderung nicht stoppen.

Strache und Dobrilovic

Strache und Dobrilovic

HC Strache (rechts) ist bekennender Katholik und will weiter Kreuze in den
Schulklassen, Konstantin Dobrilovic führt die christlich-freiheitliche Plattform.
Foto: Unzensuriert.at

Als Beispiel für die angeprangerte und gefärbte Berichterstattung nannte Elkharat das Abbrennen von zwei christlichen Kirchen in Ägypten durch den islamischen Mob, wovon in der internationalen Presse lediglich als "Zusammenstöße zwischen Christen und Moslems" die Rede war. Elkhara bezeichnete es als einen Irrtum, dass die Unmöglichkeit einer friedlichen Koexistenz im Islamismus, Djihadismus oder Extremismus liege. Seiner Meinung nach ist der Islam selbst die Wurzel dafür, weil er durch abscheuliche Vorschriften das friedliche Zusammenleben zwischen Christen und Moslems unmöglich mache.

Abschließend zeigte sich FPÖ-Obmann HC Strache betroffen über die Schilderungen Elkharas und bekräftigte sein Eintreten gegen die Christenverfolgung. Strache stellte auch fest, dass man sich gegen die Anfänge dieser Verfolgung wehren müsse und es deshalb klar sei, dass die Kreuze in den Klassenzimmern bleiben und Bräuche wie der des Heiligen Nikolaus unbedingt erhalten werden müssen.

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