Junge Wähler rechnen mit der Regierung ab

 Faymann und SpindeleggerJahrzehntelang hatten SPÖ und ÖVP gemeinsam locker eine Zweidrittelmehrheit im Parlament und brauchten in einer Großen Koalition auf niemanden Rücksicht nehmen. Aktuell müssen sie zittern, nach den nächsten Nationalratswahlen überhaupt noch eine gemeinsame Regierung bilden zu können. Nach letzten Umfragen bringen sie es zusammen auf 50 bzw. 51 Prozent. Und in Zukunft können die beiden froh sein, wenn sie gemeinsam eine Zweidrittelmehrheit anderer Parteien verhindern können.

Faymann und Spindelegger

Faymann und Spindelegger

Bekommen die Sache nicht mehr rund: Faymann und Spindelegger sind
samt ihren Parteien unten durch bei den jungen Wählern.
Foto: Thomas Jantzen / SPÖ Presse und Kommunikation / flickr (CC BY-ND 2.0)

Die IMAS-Umfrage unter Wählern bis 30 ist ein klares Zeichen: Die Uhr für Rot und Schwarz läuft ab. Unter den jungen Wählern bringt es die SPÖ , wie die Kronen Zeitung berichtet, auf 16 Prozent, die ÖVP gar nur auf 13. Beide Parteien wären somit schwächer als die FPÖ aktuell und gemeinsam gerade so stark wie die Freiheitlichen in den aktuellen Umfragen.

Die Partei von HC Strache profitiert vom Regierungsdesaster. Der FPÖ würden bereits 38 Prozent der Wähler unter 30 ihre Stimme geben. Sie ist damit der einzige große Machtfaktor, die Grünen kämen als zweitstärkste Kraft auf 25 Prozent, das BZÖ (3) wird nicht wahrgenommen.

Für die FPÖ kommt das beeindruckende Ergebnis nicht allzu überraschend. Generalsekretär Harald Vilimsky: „Die Konzeptlosigkeit und der Stillstand sind zu Markenzeichen von SPÖ und ÖVP geworden. Die jungen Menschen erwarten aber klare Perspektiven für die Zukunft, die unser Parteiobmann HC Strache ihnen bieten kann.“


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