Pfarrer Wagner trifft in Linz „ins Schwarze“

Mit seiner an Bischof Schwarz geübten Kritik hat der Pfarrer von Windischgarsten, Gerhard Maria Wagner die sonst so träge Skandaldiözese Linz wieder einmal in Rage gebracht. In der Diözese, wo der Unzuchtpriester Friedl abgelehnte Asylwerber unter dem Deckmantel der Kirche verstecken kann, wo wild gewordene Krawatten-Dechanten die Bestellung eines katholischen Weihbischofs verhindern, wo Jugendliche mit einer Kirchensteuer-CD unter dem Namen „Raum für mein Leben“ über Abtreibungsstellen informiert werden und wo man eine Fronleichnams-Prozession gerne mal mit Grillzangen und Kebablaibchen feiert…. in dieser Diözese gibt es jetzt einen wirklichen Skandal.

Und zwar die geübte Kritik des Pfarrer Wagner am liberalen Kurs von Bischof Ludwig Schwarz, welche von diesem wiederum als emotionale Aufheizung bezeichnet wird.

Der Kurs des Bischofs wurde von den Gläubigen im Jahr 2009 mit immerhin 43,5 Prozent mehr Kirchenaustritten als im Jahr 2008 "bestätigt". Da drängt sich einem unweigerlich das Bibelzitat auf: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. So klingt es sarkastisch, wenn Bischof Schwarz Pfarrer Wagner folgendes mitteilt: „Seelsorge und Verkündigung kann heute nur im Miteinander aller geschehen, von Priestern, Diakonen, haupt- und ehrenamtlichen LaienmitarbeiterInnen…." – eine beachtliche Erkenntnis, wo schon allein die Tatsache, dass Exzellenz Schwarz das Binnen-I verwendet zeigt, wie zeitgeistig seine Ausrichtung ist.

Nach den unrühmlichen Vorgängen um seine versuchte Bischofsernennung bleibt es Pfarrer Wagner verwehrt, Missstände in der Linzer Diözese auszuräumen, anstatt sie nur aufzuzeigen.

Foto auf der Startseite: H. Raab

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