Hartheim, Hass-Politiker – und Höbelt

Die in weiten Teilen linksextremen Grünen und ihre Handlanger in den Medien haben eine neue Lieblingsbeschäftigung. Anstatt sich um Politik zu kümmern, lesen sie tagaus, tagein die Facebook-Profile freiheitlicher Politiker und nähren daraus ihre Dauerkampagne gegen die FPÖ, die heuer das Sommerloch füllen soll.

Kommentar von Martin Graf

Globale Schuldenkrise, blutige Einwandereraufstände in England und die Fortsetzung der parteipolitischsten ORF-Ära aller Zeiten sind allenfalls Nebenthemen. Dass hasserfüllte Kommentare – leider – zum schlechten Ton fast jeder Online-Diskussion gehören, wird verschwiegen. Besonders extrem ist es im Standard, wo vorgeschlagen wurde, für den FPÖ-Behindertensprecher Schloss Hartheim wieder aufzusperren, wo von den Nazis Zehntausende Behinderte ermordet worden sind, oder wo die Frage gestellt wurde, wann endlich jemand eine Facebook-Gruppe „zum Abschlachten von HC Strache“ gründen wolle. Auf eine Entschuldigung der Standard-Redaktion, die sich durch die Veröffentlichung dieser Mordaufrufe zur Beitragstäterin gemacht hat, wartet man vergebens.

Manche Journalisten fordern ihre Anhängerschaft richtiggehend heraus, indem sie in der Berichterstattung über Freiheitliche Worte verwenden wie „Hass-Politiker“, „Psycho“, „dummdreist“ oder „verhaltensauffällig“. Solche Formulierungen zeugen vom Ablegen nicht nur aller Hemmungen, sondern auch jeglicher gesellschaftlicher Verantwortung, der sich seriöse Journalisten bewusst sein sollten. Die Verrohung der Medienbranche ist nicht auf die Abhörspezialisten englischer Boulevardblätter beschränkt.

Anbiederung an die Brachial-Journalisten

Besonders krass wird es, wenn sich einer, der seit Jahrzehnten vorgibt, dem freiheitlichen Lager nahezustehen, in Komplizenschaft mit den größten Rüpeln des Blätterwalds begibt. Lothar Höbelt hat nichts Besseres zu tun, als mir in der mit Inseraten aus dem roten Wien üppig bezahlten U-Bahn-Zeitung Heute auszurichten, ich sei als Dritter Nationalratspräsident eine „Fehlbesetzung“ und solle einen Maulkorb tragen. Ob es der von Höbelt gepflegten Eitelkeit zuträglich ist, sich den Brachial-Journalisten dieses Blattes anzudienen und dabei sogar verpönte Tiervergleiche anzustellen, muss er sich selbst beantworten. Eines sei jedoch gesagt und zwar all jenen, die Höbelt noch für einen „kritischen Geist“ aus dem freiheitlichen Lager halten: Dieser Mann ist ein Vertreter der alten FPÖ und nicht unserer heutigen Gesinnungsgemeinschaft. Wenn es nach ihm ginge, dann würden wir 2013 wieder blindlings in die Arme der ÖVP laufen, es möglichst billig geben, und wenn wir dabei erneut zerschellen, käme Höbelt damit mühelos zurecht. Dann wählt er eben wieder die ÖVP, deren Machterhalt in Wahrheit all sein Wirken gilt.

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