Körperliche Angriffe auf Christen – geistige Attacken auf ihren Glauben

Christenverfolgung ist in moslemisch geprägten Ländern an der Tagesordnung. Erst jüngst sah die Gewalt an zahlreichen Schauplätzen neue Höhepunkte – zuletzt in Nigeria, wo bei Kämpfen mit radikalen Moslems fast 500 Menschen ums Leben kamen. Doch auch in der westlichen Welt sind die Christen Angriffen auf ihren Glauben ausgesetzt – zwar nicht körperlicher Natur, aber doch in einer Art, die geeignet ist, das Christentum und seine Anhänger verächtlich zu machen.

Unzensurix blickt auf drei Schauplätze der jüngeren Vergangenheit.

1.) In Luxor schlafen europäische Touristen erschöpft von der Besichtigung des berühmten Amun-Tempels und den vielgängigen Abendmenüs friedlich in den viktorianischen Himmelbetten des „Winter Palace Hotels“ oder, wenn sie weniger betucht sind, in den Kajüten der unzähligen Nilkreuzer Gleichzeitig werden koptische Christen in der nahegelegenen, aber für den Tourismus unbedeutenden Stadt Nag Harmadi Opfer eines heimtückischen Anschlages. Gerade als die Gläubigen ihre Kirche nach der Mitternachtsmette des koptischen Weihnachtsfestes verlassen, eröffnen drei heimtückische Attentäter im Namen des Propheten das Feuer, und sieben unschuldige Menschen verlieren dabei ihr Leben. Der die Messe zelebrierende Bischof Kirollos entgeht dem Anschlag nur knapp.

Den zehn Prozent Christen in dem 80 Millionen Einwohner zählenden Ägypten werden seit Jahrzehnten zentrale Positionen in Armee, Polizei, Justiz oder Bildungswesen verweigert. Der sunnitischen Mehrheit ist die sich auf den Apostel Markus berufende koptische Kirche ein dem Koran widersprechender Dorn im Auge. Die Diskriminierung dieser indigenen Minderheit (Koptisch ist die Nachfolgesprache des Altägyptischen) nimmt in den letzten Jahren drastisch zu. Die Touristen aber erfreuen sich an den Pyramiden.

2.) Zuletzt ist eine Kirche in der Stadt Taiping, rund 300 Kilometer nördlich von Kuala Lumpur (Malaysia) nur mit schwarzer Farbe beschmiert worden. Knapp zuvor allerdings sind vier Kirchen in Kuala Lumpur mit Brandanschlägen radikaler Mohammedaner bedacht worden, eine davon ist vollkommen ausgebrannt. Aber was hat diese muslimischen Attentäter so erregt, dass sie sich nur mit Molotowcocktails zu wehren gewusst haben? Hintergrund der Spannungen in diesem mehrheitlich mohammedanischen Land ist ein Gerichtsurteil, mit dem es der katholischen Zeitung „Herald“ im Dezember erlaubt worden ist, den Christlichen Gott als „Allah“ zu bezeichnen. Erregte Demonstrationen nach den Freitagsgebeten sind die Reaktion.

Im katholischen Malta allerdings (Maltesisch ist eine aus dem Arabischen entstandene Sprache) betet der Gläubige zu „Alla“, arabisch „Allah“, wenn er sich an Gott wendet.

3.) Ein buntes Wochenblatt, welches uns im Titel „Neuigkeiten“ verspricht, hat im letzten Jahr die Karikatur „Entwurf für ein multikulturelles Kompromiss-Kruzifix“ eines selbsternannten Entlarvers und Kritikers der österreichischen Gesellschaft veröffentlicht. Einige wenige mutige Katholiken haben darauf mit Klage und Anzeige gedroht, aber dieser Herr und alle seine vielen, vielen Freunde, die ihn wortgewaltig verteidigen, sehen darin keineswegs ein Verunglimpfung des Christentums, da so etwas in unserer Gesellschaft gar nicht mehr möglich ist. Jede Verächtlichmachung des Christentums wird mit der Keule der „Freiheit der Kunst“ niedergeknüppelt. Es hat sogar den Anschein, dass sich diverse Kunstprojekte gegenseitig übertreffen wollen, wenn es um Herabwürdigung insbesondere des Katholizismus geht.

Aber die gleichen Menschen, die überhaupt keine Achtung mehr vor dem Christentum zeigen, sehen sich bemüßigt, unser basisdemokratisches Nachbarland Schweiz ob eines Volksentscheides zu kritisieren.

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