SPD-Bürgermeister warnt vor Roma-Zuwanderung

Der Berliner Bezirk Neukölln ist den meisten Österreichern deshalb bekannt, weil es hier – etwa vergleichbar mit den Wiener Bezirken Ottakring oder Rudolfsheim-Fünfhaus – massive Zuwanderung vornehmlich aus muslimischen Ländern gibt. Jetzt kommt ein neues Problem dazu: Im ARD-Magazin Report Mainz warnte der dortige Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) vor der zunehmenden Einwanderung von Zigeunern aus Rumänien und Bulgarien.

Buschkowsky

Buschkowsky

Neuköllns SPD-Bürgermeister Heinz Buschkowsky hat in seinem Berliner
Problembezirk ein Problem mehr.
Foto: David Wintzer / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

„Die Roma-Familien, die jetzt zu uns kommen, haben offensichtlich die Absicht zu bleiben“, sagte Buschkowsky. Bereits jetzt hätten sich in Berlin und anderen Großstädten „Inseln“ von Zigeunern gebildet, die als Touristen nach Deutschland gekommen seien, wird der SPD-Politiker in der Wochenzeitung Junge Freiheit zitiert. „Ich glaube, dass viele das Problem noch gar nicht gerafft haben.“ Gerade die großen deutschen Städte seien gefordert, mehr Geld zur Behebung der Integrationsprobleme bereitzustellen. Besonders Sozialarbeiter und Lehrer mit Rumänisch- und Bulgarisch-Kenntnissen fehlten derzeit noch. „Das kostet uns Geld, das ist ja klar“, betonte der Bezirksbürgermeister.

Türkischstämmige Migranten schotten sich ab

Gleichzeitig gab Buschkowsky aber auch zu, dass die eingewanderten Zigeuner für die Einheimischen eine Belastung darstellen würden. „Es ist klar, dass bei den benachbarten Mietern erst mal keine Freude ausbricht. Roma haben ein anderes Lebensgefühl, da ist es plötzlich laut, da benehmen sich Menschen anders“, sagte Buschkowsky. So habe er beobachtet, dass sich auch „türkischstämmige Migranten“ gegenüber den neuen Einwanderern abschotteten.

Zentralrat fordert günstigen Wohnraum

Die vermehrte Zuwanderung hat der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, zum Anlass genommen, von der Politik Hilfe zu verlangen. Er hat sie aufgefordert, den neu nach Deutschland kommenden Zigeunern preiswerten Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Bisher seien diese durch ihre ausweglose Situation Mietwuchererern ausgesetzt.

Der Zentralrat forderte zudem, die Qualifikationen der Menschen aus ihren Heimatländern anzuerkennen. Nur so könnten Lehrer aus den betreffenden Staaten auch als Lehrer an deutschen Schulen angestellt werden. Unter den Roma-Migranten befänden sich viele gut qualifizierte Menschen, die ihren Kindern in der Bundesrepublik eine dauerhafte Perspektive schaffen wollten.

Zigeuner-Kinder gegen Facharbeiter-Mangel

Rose warnte, die jetzt nicht geförderten Zigeuner-Kinder seien die „potenziellen Fachkräfte“, die Deutschland in absehbarer Zeit fehlen würden. Gerade im Bildungsbereich müsse die Situation für Zuwanderer deswegen deutlich verbessert werden.

Sieht man sich die Postings in verschiedenen Online-Medien in Deutschland an, stoßen die Forderungen des Zentralrats auf Widerstand. Die meisten Kommentatoren verurteilen diese Vorgangsweise auf das schärfste, verstehen nicht, dass immer wieder Zuwanderern geholfen werden soll, die Einheimischen im Gegensatz aber auf der Strecke bleiben und mit Steuer- und Gebührenerhöhungen geschröpft werden, um das teure Sozialsystem erhalten zu können. 

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