Roma-Gewalt in Tschechien: „Lage außer Kontrolle“

Im ARD-Magazin Report Mainz hatte der SPD-Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, vor der zunehmenden Einwanderung von Zigeunern aus Rumänien und Bulgarien gewarnt. Unzensuriert.at hat kürzlich darüber berichtet. An der Grenze zu Deutschland ist die Lage einer ganzen Region bereits „außer Kontrolle“, sagte Tschechiens Innenminister Jan Kubice vor Journalisten.

Zigeuner

Zigeuner

Nicht überall verhalten sich die Zigeuner friedlich. An der Grenze zu
Deutschland kommt es derzeit vermehrt zu Übergriffen von Roma.
Foto: dororai / flickr

Was ist passiert? In den Städten Schluckenau (Sluknov), Rumburg (Rumburk) und Warnsdorf (Varnsdorf), die alle an der Grenze zu Deutschland liegen, ist die Stimmung den ganzen August schon stark angespannt. Schuld daran sind zwei rassistisch motivierte Übergriffe von Roma. Es käme laufend zu Vorfällen, in denen Roma verwickelt wären, sagt Innenminister Kubice. Während Regierungschef Petr Necas die „Angriffe mit Macheten und Metallstangen“ scharf verurteilt, kündigte Kubice die Bildung einer Sondereinheit der Polizei an, um die Lage in diesen Gebieten wieder unter Kontrolle zu bringen.

Spekulanten für Zuzug verantwortlich?

Mehrere Ortschaften an der deutsch-tschechischen Grenze verzeichneten in den vergangenen Jahren einen verstärkten Zuzug von Roma aus anderen Regionen Tschechiens. Presseberichten zufolge sind dafür Spekulanten verantwortlich, die leerstehende Häuser aufkaufen, dort sozial schwache Familien unterbringen und dafür Hilfe aus Prag erhalten.

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