7 Millionen „für den Werner“

BildThema der freiheitlichen Pressekonferenz am Dienstag waren auch die Entwicklungen um Kanzler Faymann und seinen Staatssekretär Ostermayer, gegen die zurzeit ermittelt wird. In Faymanns Zeit als Verkehrsminister soll Ostermayer von den ÖBB aus deren Werbetopf "sieben Millionen für den Werner" gefordert haben. Diese enorme Summe haben gestern die Regionalmedien Austria genannt – die Ausmaße des Skandals sind demnach mit den Telekom- und Eurofighter-Affären vergleichbar.

 

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Faymann muss sich schweren Vorwürfen stellen.
Foto: Unzensuriert.at

Ostermayer trat zu aller Überraschung auch noch in der ZiB 2 auf, zeigte dort hochgradige Nervosität und konnte sich nicht dazu durchringen, die Anschldigungen, wonach der die Millionen für seinen Chef gefordert habe, klar zu dementieren.

Laut FPÖ-Obmann HC Strache hat "das dynamische Inseratenduo" massiven Druck auf ÖBB und ASFINAG ausgeübt, um die Inserate in bestimmten Medien zu bewirken – in einigen Fällen sollen sie die Inserate sogar einfach bestellt und die Rechnung an die Betriebe geschickt haben. Strache und FPÖ-Generalsekretär Vilimsky gehen von einer nahenden Anklage wegen Amtsmissbrauchs und Untreue gegen Faymann und Ostermayer aus – bereits jetzt sprächen Zeugenaussagen, Fakten und Dokumente für sich. Auch der geplante Untersuchungsausschuss solle diese Affäre thematisieren. Strache fordert bereits jetzt tätige Reue von der SPÖ – beispielsweise in Form von Kostenerückerstattungen an die ÖBB und die ASFINAG für die Inserate, die der Imagewerbung des seinerzeitigen Verkehrsministers Faymann gedient hatten.

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