Grün-Politik ohne Linksdrall: Die unabhängigen Ökologen

NaturGrün sein bedeutet nicht zugleich, gesellschaftspolitisch links zu stehen. Eine Trendwende nach rechts zeigen in der Bundesrepublik Deutschland die Unabhängigen Ökologen auf. In den politischen Sektoren Soziale Grundsicherung, Feminismus, Zuwanderung oder Bildung haben sich die Grünen Mitteleuropas in den letzten dreißig Jahren am äußert linken Rand des politischen Spektrums positioniert. Die ursprünglichen Grundlagen des Natur- und Umweltschutzes sind bei den Grünen in Deutschland und Österreich nur noch ein Marketinginstrument, um das Weltbild einer Neuen Linken zu transportieren. In beiden Staaten bieten sie sich darüber hinaus als zweite linke Partei der Sozialdemokratie als Mehrheitsbeschaffer und Koalitionspartner an.

Bürger haben Sehnsucht nach (r)echter Ökologie

Natur

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Die Natur in ihrer Schönheit zu bewahren, ist eine konservative Aufgabe.
Foto: Zanthia / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Dies hat zur Folge, dass die Bürger bei den Grünen eine ideologische Einbahnstraße diagnostizieren. Weil die Grünpartei aber gleichzeitig den Umweltschutz als Kernkompetenz vereinnahmt, lässt sie für einen alternativen Zugang wenig Spielraum. Dabei haben viele Bürger Sehnsucht nach einer echten Ökologie. In der BRD haben sich auf dieser Grundlage die „Unabhängigen Ökologen Deutschlands“ gegründet. Mit dem begründeten Selbstverständnis, dass der Schutz der Umwelt eine zutiefst bewahrende und damit konservative Angelegenheit ist, setzen sie dem Linksdrall der Grünen/Bündnis 90 (BRD) und ihres österreichischen Pendants einen alternativen gesellschaftspolitischen Entwurf entgegen.

Konservativer Herbert Gruhl gründete Unabhängige Ökologen

Im Jahr 1991 gründete der Ex-CDU-Abgeordnete Herbert Gruhl gemeinsam mit anderen Mitstreitern die Gruppierung Unabhängigen Ökologen Deutschlands. Gruhl, der nach seiner langjährigen CDU-Mitgliedschaft selbst einer der Mitbegründer der Grünen war, reagierte auf die konsequente Unterwanderung der Partei durch ehemalige DKP-Mitglieder und anderer marxistischer Gruppen. Mit den Unabhängigen Ökologen Deutschlands schuf er eine Plattform, wo sich Persönlichkeiten unterschiedlicher parteipolitischer Herkunft, aber auf der Grundlage eines Naturkonservatismus für Heimat-, Natur- und Umweltschutz einsetzen.

Liebe zur eigenen Heimat wird offensiv vertreten

Das von Gruhl im Wesentlichen beeinflusste Manifest der Unabhängigen Ökologen Deutschlands ist richtungweisend. Darin werden nicht nur die Erhaltung des Lebens auf Erden, das ökologische Gleichgewicht und der Reichtum an Tier- und Pflanzenarten angesprochen, sonderd explizit auch die „Vielfalt der Völker.“ Ökologie wird mit der „Ehrfurcht vor allem Leben in seinen natürlich und historisch gewachsenen Erscheinungsformen“ erklärt. Auch das Weltbevölkerungswachstum und die massenhafte Zuwanderung werden aktiv kritisiert. Als konservativen Kern formuliert das Manifest die Liebe zum eigenen Land, die Pflege des Reichtums der Sprachen, Ethnien und Kulturen und die Ablehnung von politischem Zentralismus und multikultureller Vermassung. Insbesondere wird auch die Achtung der Heimatliebe anderer Völker gefordert. Für diese Ziele sich einzusetzen, soll auf der Grundlage der Demokratie und ihrer Möglichkeiten stattfinden.

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