Gemischter Satz statt Wissenschaft: ÖH-Ausrutscher auf dem Eis

Eisstockschießen – pardon Stocksport – ist eine beliebte Wintergaudi. Entsprechend groß war der Andrang beim Turnier der Wissenschafts- und Bildungsjournalisten in Perchtoldsdorf. "Die Presse" berichtet breit, wer besonders zielsicher war und wer eher aufs Glatteis geführt wurde. Besonders ernst nahmen die Sache die Vertreter der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) rund um deren Vorsitzende Sigrid Maurer von den Grünalternativen Studenten.

Prinzip ist Prinzip – und so weigerten sich Maurer und Kollegen, im für sie vorgesehenen Team Wissenschaft anzutreten. Nicht etwa, weil sie als Studenten noch einen weiten Weg zu wissenschaftlicher Reputation vor sich haben und sich nicht mit Vorschusslorbeeren schmücken wollten – nein: Mit einem deutschnationalen Burschenschafter wollten sie nicht ein einer Mannschaft spielen. Gemeint damit war natürlich Martin Graf, der die Sache gelassen nahm und mit seinen verbliebenen Teamkollegen den Stock auf Rang vier schob. Für die tapferen ÖH-Recken blieb im Team "Gemischter Satz" nur der letzte Platz.

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