„Protestwandertag“: Schüler sollen gegen FPÖ aufgehetzt werden

BildEnde September wurde allen Lehrern, die in Wien Geschichte oder politische Bildung unterrichten, Post vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur zugestellt. Inhalt des Kuverts war eine Information des "Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule". Darin wird Werbung für das Projekt "1. Protestwanderweg" gemacht. Als Auftraggeber dieses Institutes firmiert die Abteilung Politische Bildung des Ministeriums.

Bundesministerin Claudia Schmied

Bundesministerin Claudia Schmied

Ministerin Schmied finanziert Hetze gegen FPÖ.
Foto:Parlamentsdirektion/Bildagentur Zolles/Robert Zolles

Auf diesem Wanderweg sollen Lehrer mit ihren Schülern Stationen abklappern, die nach Meinung der Initiatoren Symbole für Widerstand, Protest, Zivilcourage und Solidarität sein sollen. Ein weiterer Protagonist ist ein Martin Auers, seines Zeichens Künstler. Auf seiner "Lyrik Maschine" im Internet springt einem etwa das sinnige Zitat "Der Wald ist noch schwarz. Aus blauem Nebel treten zwei Stiere hervor" entgegen.

Der Finanzplan für den "Protestwandertag" sieht Kosten von 29.700 Euro vor. Davon sollen 19.700 Euro von Bund und Gemeinde Wien getragen werden. Immerhin will man 1500 Euro an Eigenmitteln einbringen.

Lichtermeer, Homo-Villa und Abtreibungsklinik

Unter den zwölf projektierten Orten findet sich beispielsweise der Heldenplatz. Worauf sollen die Schüler auf diesem geschichtsträchtigen Platz hingewiesen werden? Auf das Lichtermeer gegen das Ausländervolksbegehren der FPÖ. Als Gegenstück sollen die Schüler den Karl Marx-Hof besuchen, das Symbol des Roten Wien schlechthin. Dem vermeintlichen Zeitgeist Rechnung tragend führt der Wanderweg auch zum Schwulen- und Lesbenzentrum "Rosa Lila Villa". Eine weitere Station ist das Ambulatorium für Sexualmedizin und Schwangerenhilfe am Fleischmarkt. Die "Schwangerenhilfe" in diesem Ambulatorium beschrönkt sich hauptsächlich auf die Tötung ungeborenen Lebens. Last but not least darf die "Arena" nicht fehlen. Dieses Veranstaltungszentrum hat seine Wurzeln in einer illegalen Besetzung des ehemaligen Inlandschlachthofes. Seither ist dieser von der Gemeinde Wien hoch subventionierte Tummelplatz der linken und anarchistischen Szene bekannt für ungehemmten und von den Betreibern tolerierten Drogenkonsum.

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