Österreichs Schulsystem wird vollständig aufgelöst

BildDie Regierung hält weiterhin an der neuen Mittelschule fest: Nun wurde das Gesetz zum Vollausbau fertiggestellt, bis 2018 soll es keine Hauptschulen mehr geben. Das übergeordnete Ziel ist für die SPÖ jedoch weiterhin die Gesamtschule für alle 10- bis 14-jährigen, die im Moment noch von der ÖVP blockiert wird. Die Entwicklung ist für die Freiheitlichen jedoch absehbar und wird scharf kritisiert:

 

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Walter Rosenkranz (FPÖ) sieht seine Befürchtungen bestätigt.
Foto: Parlamentsdirektion / Mike Ranz

Der freiheitliche Bildungssprecher Walter Rosenkranz hält an seinen Aussagen fest: "Neue Mittelschulen sind nichts anderes als Hauptschulen mit neuem Namen." Noch schlimmer sogar, wie er in einer parlamentarischen Anfrage festgehalten hatte, das Leistungsniveau von Gesamtschülern sei kaum besser als das der dritten Leistungsgruppe einer normalen Hauptschule.

Gymnasien werden in der Vision der Sozialdemokraten nur noch in der Oberstufe vorhanden sein . Damit werde, so Rosenkranz, das Bildungsniveau minimiert, mit der Differenzierung der letzte Vorteil des österreichischen Schulsystems abgeschafft und somit die Erhöhung der Jugendarbeitslosigkeit riskiert – die in Finnland, das als Vorbild für die Gesamtschule gilt, um einiges höher ist als hierzulande.

Um die Schulen wirksam zu reformieren, sei mehr als ein bloßer Etikettenwechsel notwendig, die Reformen müssten an der Wurzel beginnen. Die FPÖ fordert daher weiterhin Deutschkenntnisse vor dem Schulbeginn und Deutsch als Alltagssprache in den Klassen.

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