Gericht stoppt Bau einer Großmoschee in Marseille

Das Verwaltungsgericht im südfranzösischen Marseille hat einen Baustopp für die geplante Großmoschee verfügt. Das Projekt erhielt in der Begutachtungsphase negative Stellungnahmen von Anwohnern und Gewerbetreibenden, welche die Errichtung einer neuen Moschee für überflüssig und vom Standpunkt der Raumplanung sogar als äußerst schädlich bezeichneten.

Moschee in Marseill

Moschee in Marseill

Diese Moschee thront schon heute über Marseille, der
Bau  einer weiteren wurde vorerst verhindert.
Foto: marcovdz / flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Bloc Identitaire betrachtet Baustopp als poliischen Erfolg

Diese Entscheidung stellt einen gravierenden Rückschlag für das Bauvorhaben dar, welches bereits vor 18 Monaten auf Eis gelegt worden war. Das Gericht folgte nun den Empfehlungen der Baubehörde, die bei einer Anhörung am 20. Oktober darauf hingewiesen hatte, "dass die Frage der Parkplatzplanung für das Gebäude auf dem Gelände des alten Schlachthofs im Norden der Stadt, dessen Baubeginn im kommenden Februar in Aussicht genommen worden war, nach wie vor ungelöst" sei.

Der Bloc Identitaire, der gemeinsam mit der Ligue du Sud gegen die Errichtung dieser neuen Moschee mobilisiert hatte, konnte somit einen weiteren schönen Sieg verbuchen.

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