Homo-Partnerschaft ermöglicht weitere Anschläge auf Gesellschaft

Die seit 1. Jänner 2010 mögliche Eingetragene Partnerschaft (EP) für Homosexuelle ist mit 76 Verpartnerungen im ersten Monat nicht gerade der "Renner“. Szene-Anwalt Helmut Graupner will das Desinteresse jedoch nicht wahr haben und plant Verfassungsklagen zum Erreichen der völligen Gleichstellung mit traditionellen Zusammenlebensformen. Die Geister, die durch das überflüssige Gesetz gerufen wurden, zeigen sich nun in voller Pracht.

Für die freiheitliche Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller steht fest: "Die Tatsache, dass erst 76 homosexuelle Paare ihre Partnerschaft eintragen haben lassen, zeigt im Nachhinein die fehlende Notwendigkeit für dieses Gesetz. Diese Zahl ist ein Armutszeugnis, hatten doch die Fürsprecher für dieses Gesetz behauptet, dass Zigtausende Homosexuelle quasi brennen würden, endlich ihren Beziehungen ein amtliches Siegel aufdrücken zu lassen."

Bei diesen 76 Paaren handelt es sich um 58 schwule und 18 lesbische Pärchen. Interessant ist auch die Verteilung über die Bundesländer: Mit 43 Verpartnerungen führt Wien vor Niederösterreich mit 13 und der Steiermark mit 8. Alles beim Alten blieb in Vorarlberg und dem Burgenland, wo sich genau null Homosexuelle "trauten“.

Das Rechtskomitee Lambda und der Szeneanwalt Helmut Graupner planen trotz des offenkundigen Desinteresses ihrer Klientel Klagen gegen das Gesetz und wollen notfalls bis zum Europäischen Menschenrechts-Gerichtshof ziehen. Zuversichtlich zeigt sich der Jurist bei seinem Kampf gegen die Bestimmung, dass Homosexuelle nur eine Eingetragene Partnerschaft schließen dürfen und Heterosexuelle nur eine Ehe. Ein weiterer "Masterplan“ Graupners wird eine Musterklage wegen angeblicher Diskriminierung im Namensrecht, hervorgerufen durch die Eintragung der sexuellen Orientierung in der Standesurkunde. Schließlich will die Homo-Lobby auch noch das Recht auf künstliche Befruchtung für Homosexuelle erkämpfen – für Schwule natürlich genauso wie für Lesben, sonst wären sie ja diskriminiert. Die Tatsache, dass Österreich einer von nur 18 Staaten weltweit ist, die eine Art Homo-Ehe zulassen, bremst die fanatischen Gleichmacher nicht in ihrem Eifer

Die Erfolgsaussichten für Graupner und Co. Sind exzellent, vor allem wenn die Verfahren wirklich einmal beim Gerichtshof für Menschenrechte liegen. Denn je weiter abgehoben die Richterschaft von der Gesellschaft ist, umso weltfremder fallen ihre Urteile aus – bewiesen zuletzt beim Urteil gegen das Kreuz in italienischen Klassenzimmern.

Für die FPÖ bestätigen die Klagen die Warnungen, die man als einzige Partei vor Beschluss des EP-Geseztes ausgesprochen hat. Familiensprecherin Kitzmüller hält weiterhin fest, die Ehe zwischen Mann und Frau als Basis einer Familie sei weiterhin jene Lebensform, die der Staat begünstigen müsse, weil nur aus dieser Keimzelle das Fortbestehen unserer Gesellschaft gesichert werden könne. "Gesellschaftspolitische Experimente wie Adoptionsrecht oder künstliche Befruchtung bei gleichgeschlechtlichen Paaren lehnen wir strikt ab. Jedes Kind hat ein Recht auf Mutter und Vater.“ Die Schuld an den jetzigen Zuständen und den Klagen der Homo-Szene tragen für Kitzmüller die Regierungsparteien, die sich fragen müssten, "wie sie die gerufenen Geister wieder los werden."

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