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Die Davongelaufenen und die Grünen

19. November 2011 - 11:01

BildDie Inszenierung der Grünen und ihrer linksextremen Handlanger kann gar nicht peinlich genug sein, dass sie ihnen von manchen Medien nicht aus der Hand gefressen würde. FPÖ-Sozialsprecher Herbert Kickl griff am Donnerstag im Plenum des Nationalrats Sozialminister Hundstorfer an. Von Armut gefährdet seien in Österreich insbesondere Pensionisten, die damals angepackt hätten und nicht davongelaufen seien wie diejenigen, die nun von Minister Hundstorfer verhätschelt würden.

Dass es sich bei den „Davongelaufenen“ um jene Wirtschaftsflüchtlinge handelt, die sich dank Asylmissbrauch im Land halten und/oder mit der Mindestsicherung auf Kosten der Österreicher durchfüttern lassen, ist wohl jedem halbwegs alphabetisierten Bürger klar. Nicht so den Grünen. Auf Youtube sind die Ereignisse rund um die Kickl-Rede zusammengefasst:

Öllinger mit antisemitischer Tirade

Der seit Jahren unter Rechtsextremismus-Paranoia leidende Karl Öllinger hat das alles ganz anders verstanden und schreibt auf einer von den Grünen betriebenen Webseite einen Angriff gegen Kickl, der tief blicken lässt, was Öllinger Bild von Juden anbelangt:

Karl Öllingers

Karl Öllingers

Karl Öllinger schreckt auch vor der Verunglimpfung
von Juden nicht zurück, um der von ihm gejagten
FPÖ eins auszuwischen.
Foto: severinmayr / flickr (CC BY-SA 2.0)

Und wer sind die Verhätschelten „aus aller Herren Länder“? Kickl sagt es nicht, aber es gibt nur eine einzige Figur, die der Beschreibung entspricht: der Jude, “der ewige Jude”, der rastlos über die ganze Welt umherzieht („aus aller Herren Länder“), der aus Österreich „davongelaufen“ ist, daher – im Unterschied zu den anderen, die angepackt haben – keine Leistung, keine Aufbauleistung erbracht hat und von den Sozialdemokraten verhätschelt wird.
„Davongelaufene“ – mit diesem zynischen Terminus meint Kickl nicht etwa Deserteure oder jene DemokratInnen, die vor dem Hitler-Regime noch aus Österreich flüchten konnten. Die zusätzlichen Attribute der ‚Verhätschelten‘ und der ‚aus aller Herren Länder‘ definieren die Gruppe eindeutig, lassen keine andere Erklärung mehr zu: die Juden sind gemeint!

Rote Funktionäre Rudas und Mernyi eilen zur Hilfe

Die Zahl der Bürger, die Juden mit derart offenem Antisemitismus begegnen, wie er aus diesen von Karl Öllinger unterschriebenen Zeilen trieft, ist zum Glück überschaubar.  Von den Grünen aufgeschreckt, gesellten sich auch SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas sowie Willi Mernyi, langjähriger roter Gewerkschafts-Funktionär und Vorsitzender des Mauthausen Komitees, zur FPÖ-Jagdgesellschaf. Auch Mernyi unterstellte Kickl, er habe „jene Menschen, die noch rechtzeitig vor den Mörderbanden des NS-Regimes flüchten konnten als ‚Davongelaufene‘, die nun ‚verhätschelt‘ werden“ bezeichnet.

Kickl: Methoden der Grünen erinnern an totalitäre Systeme

Zumal die merkwürdige Interpretation der Linke von zahlreichen Medien begeistert übernommen würde, fühlte sich Kickl bemüßigt, den Grünen und ihren Handlangern einen kleinen Kurs im sinnerfassenden Zuhören oder Lesen angedeihen zu lassen. Bei dieser Gelegenheit stellte er jedoch auch fest dass  die Grünen sich den Vorwurf gefallen lassen müssten, „mit ihren Methoden und ihrer Geisteshaltung sehr an totalitäre Systeme zu erinnern“

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