Vlaams Belang holt sich Unterstützung in der Türkei

BildLetzte Woche reiste Filip Dewinter, Vorsitzender der konservativen belgischen Oppositionspartei Vlaams Belang, für eine Informationsveranstaltung in die Türkei. Dort möchte er mit der politischen Führung über die Notwendigkeit sprechen, deren Staatsangehörige aus Europa in die Türkei zurückzuholen. Wird das Thema von beiden Seiten bearbeitet, so könnte die Wahrscheinlichkeit steigen, auch in Europa in der breiten Öffentlichkeit auf Anklang zu stoßen.

 

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Filip Dewinter stellte in Ankara die europäische Position klar.
Foto: Gerard Nipho / wikimedia / (CC0 1.0)

Im Zuge der Pressekonferenz erklärte Dewinter in einem Interview mit der französischen Zeitung Novopress, wie die Rückwanderung herbeigeführt werden könne und welche politischen Kräfte dieses Vorhaben unterstützen würden. Sein Anliegen ist es, den potentiellen Immigranten Asiens und Afrikas verständlich zu machen, dass eine teils illegale Immigration nach Europa nicht das Paradies bedeutet, welches oftmals erhofft wird:

Ich weiss sehr gut, dass viele der neuen Immigranten hierher zu uns kommen, weil sie glauben, dass in Europa alles möglich sei", so Dewinter. "Sie erwarten Arbeit, Kindergeld, Arbeitslosengeld, usw., was sie aber nicht wissen ist, dass die meisten von ihnen nicht imstande sein werden, an diese Sozialeinrichtungen heranzukommen. Sie werden in Armut leben, in kärglichen Verhältnissen, vielleicht sogar als Illegale, und aus diesem Grund sollte man sie informieren und ihnen die Wahrheit über die Situation der Einwanderer sagen, die hier in Europa leben.

Dewinter fordert jene europäischen Parteien, die seine Ziele teilen, auf, ihn bei diesem Anliegen zu unterstützen und dort vorzusprechen, woher die meisten Menschen in ihre Länder einwandern. In der Türkei hat Dewinter bereits Unterstützung gefunden: Die rechten und nationalen türkischen Parteien teilen dieselben Ideale: Sie betrachten ihr Land als kulturell von Europa verschieden und halten wie Dewinters Vlaams Belang "die Werte des eigenen Volkstums und die der Heimattreue" hoch. Aufgrund der negativen Berichterstattung sehen viele Türken die konservativen Europäer noch als rasisstisch und fremdenfeindlich an, dies soll sich durch verstärkte Zusammenarbeit jedoch bald ändern.

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