Gewalt gegen Buren ist Vorstufe zum Völkermord

FarmSeit 1994 wurden in Südafrika mehr als 3000 weiße Farmer ermordet, oft unter schrecklichen Umständen. Auch die immer stärker zunehmenden Angriffe auf Farmen ohne tödlichen Ausgang schaffen ein Klima der Angst. Die Situation der Buren ist so alarmierend, dass die in Washington ansässige Organisation Genocide Watch im September 2011 den Status von Südafrika von Beobachtungsstufe 5 (Polarisation) auf Stufe 6 (Vorstufe zum Völkermord) hinaufsetzte.

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Die Farmen der Buren in Südafrika sind immer wieder Schauplatz
von gewalttätigen Angriffen. 3000 Weiße wurden seit 1994 ermordet.
Foto: sharon.schneider / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer hat gemeinsam mit seinen Kollegen Philip Claeys (Vlaams Belang) und Fiorello Provera (Lega Nord) eine Initiative gestartet, um die Massaker ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Die Abgeordneten unterstreichen in einer gemeinsamen schriftlichen Erklärung gegenüber dem Europäischen Parlament ihre Besorgnis über die Gewaltexzesse in Südafrika, unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit der Opfer, weisen jedoch zugleich auf die systematische Natur der Angriffe gegen weiße Farmer hin. Sie ersuchen die Hohe Vertreter für Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, die Besorgnis des Europäischen Parlaments gegenüber der Regierung von Südafrika zum Ausdruck zu bringen und sie dazu aufzufordern, Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit zu treffen. Alle EU-Abgeordneten haben nun drei Monate lang Gelegenheit, ihren Ausdruck der Besorgnis über die Massaker gegen die Buren zum Ausdruck zu bringen.

Eine Hauptrolle bei der Schaffung dieser Atmosphäre von Angst und Gewalt spielt der Afrikanische Nationalkongress (ANC). Julius Malema, der Führer der ANC-Jugendorganisation und laut dem Wirtschaftsmagazin Forbes einer der einflussreichsten jüngeren Menschen in Afrika, hat während Veranstaltungen seiner Organisation regelmäßig das hetzerische Lied "Dubhula iBhunu" ("Schlagt den Buren tot") gesungen.


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