SP-Stadträtin Frauenberger verbietet Adventkranz

Sandra Frauenberger Wenn der geschasste Chefredakteur der Tageszeitung Heute, Wolfgang Ainetter, so weitermacht, wird er jene drei Monate, die er nach eigenen Angaben noch Chef des Gratisblatts ist, wohl nicht überstehen. Fast täglich decken die Redakteure Förderskandale der rot-grünen Stadtregierung auf ­ – und das in einem Medium, das – wie manche vermuten – der SPÖ gehören soll. Mit dem Titel „Diese Stadträtin verbietet Adventkranz“ geht Ainetter nun auch auf Sandra Frauenberger (SPÖ) los.

Sandra Frauenberger

Sandra Frauenberger

Wiens SP-Stadträtin Frauenberger verbietet zugunsten des Radweges den
Riesen-Adventkranz am Christkindlmarkt.
Foto: SPÖ Presse und Kommunikation / flickr CC BY-ND 2.0)

Grund sind Vorkommnisse auf dem Wiener Christkindlmarkt, für den Frauenberger als Chefin der MA 59 zuständig ist. Zuerst kam das Ende des Adventkalenders am Rathaus, weil eine von der Stadt Wien beauftragte Agentur das Geld bei „Licht ins Dunkel“ nicht abgeliefert haben soll. Und nun ist der Weihnachtsmarkt, zu dem jedes Jahr Menschenmassen aus Wien, aus den Bundesländern und aus dem Ausland pilgern, um (noch) eine Attraktion ärmer: Für den Riesen-Adventkranz – er hat einen Durchmesser von zwölf Metern – vor den Standln ist aufgrund des Ring-Radweges kein Platz mehr.

Für die Veranstalter war das leider absehbar. Schon im Juni wurde der neue Ring-Radweg, für den Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) sogar alten Baumbestand wegholzen ließ, fertiggestellt. Gegenüber Heute erklärte Christkindlmarkt-Sprecherin Angelika Herburger die Situation: „Die MA 59 teilte uns per Bescheid mit, dass wir auf den Adventkranz verzichten müssen, um die Fluchtwege freizuhalten und Radfahrer nicht zu gefährden.“

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