Frankreich steht kurz vor der sozialen Explosion

BildFrankreich steht am Rande einer massiven sozialen Explosion. Grund dafür: Die Integrationsunfähigkeit der rund 6 Millionen französischen Muslime. Dies ergab eine einjährige Studie, die in den Pariser Vororten Clichy-sous-Bois und Montfermeil, in denen die Straßenschlachten 2005 ihren Höhepunkt fanden, im Rahmen der Debatte um die französischen Nationalidentität durchgeführt wurde.

 

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Die Muslime lehnen sich gegen die französische Gesellschaft auf.
Foto: ok / wikimedia / Public domain

Das Ergebnis ist vernichtend: Immer mehr Muslime verneinen die französischen Werte und deren Identität, um sich voll und ganz dem Islam zu widmen. Die Scharia ersetzt immer öfter das französische Recht, die Vorstädte werden vom Staat abgeschnittene "separate islamische Gesellschaften". Dieses Problem wird durch radikale islamische Anführer verstärkt, die eine soziale Absonderung der eingewanderten Muslime nicht nur tolerieren, sondern sogar fördern, um eine muslimische Parallelgesellschaft unter Schariarecht zu erschaffen.

Die französische Republik konnte ihre Werte, allen voran den Grundsatz auf "Gleichheit", nicht durchsetzen. Deshalb stellt der Islam die neuen Werte für die Muslime bereit. Dies führt auch dazu, dass die Einwohner der Vorstädte sich zunehmend nicht mehr als Franzosen betrachten. Doch nicht nur das Versagen der Regierung ist schuld daran – viele Einwanderer wollen überhaupt nicht zur französischen Gesellschaft gehören. Obwohl die Ablehnung auch sozial verankert ist (hauptsächlich durch Arbeitslosigkeit), trägt die Botschaft der Randalierer hauptsächlich das Bekenntnis zum Islam in sich.

Ohne Schulabschluss und ohne Arbeit

Mehr als ein Fünftel der Kinder dieser Vorstädte verlassen die Schule ohne Abschluss. Die muslimische Jugend ist größtenteils "arbeitsunfähig", die Arbeitslosigkeit liegt bei 43%. Viele Jugendliche werden dadurch in eine Spirale der sozialen Aussonderung gezogen und gehen illegalen Aktivitäten nach – der Drogenhandel ist am verbreitetsten.

Der Islam in Clichy-Montfermeil ist in zwei Lager geteilt: Zum einen gibt es die "Tabligh"-Bewegung, die arbeitslose und drogenabhängige Jugendliche auffängt und sie durch rigorose Befolgung des Koran "moralisch regeneriert" und "resozialisiert". Andererseits gibt es die "Union islamischer Organisationen in Frankreich", die den Großteil der registrierten Moscheen besitzt. Sie ist eng mit der Muslimbruderschaft verbunden, die islamisches Recht über ganz Frankreich verbreiten will.

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