Haselsteiner kauft Ute Bock ein neues Asylheim

Ute Bock Obwohl die Flüchtlingshelferin Ute Bock in einem Interview in der Tageszeitung Der Standard zugegeben hat, dass sie in ihrer Zeit als Erzieherin in den sechziger und siebziger Jahren den von ihr betreuten Kindern „immer wieder Detschn“ gegeben habe, hindert dies die vereinigte rot-grün-liberale „Gutmenschengmeinschaft“ nicht daran, weiterhin Projekte der „Pädagogin“ zu unterstützen. Unbeeindruckt von der laufenden Diskussion über die Vorgänge in den Kinder- und Jugenderziehungseinrichtungen der roten Stadt Wien, lässt der linksliberale Unternehmer und ehemalige Abgeordnete Hans Peter Haselsteiner (Liberales Forum) eine seiner Stiftungen als Financier für ein neues Ute-Bock-Projekt einspringen. Sie kaufte für Asylwerber und anerkannte Flüchtlinge ein Haus und stellt es Bocks Verein kostenlos zur Verfügung.

Zohmanngasse bereits früher im Focus der Polizeibehörden

Ute Bock

Ute Bock

Ute Bock kehrt zurück in die Zohmanngasse. Mit den Flüchtlingen geht sie
heute liebevoller um als einst mit den Heimkindern.
Foto: #unibrennt / flickr

Nach Medienberichten soll Ute Bock für ihr Flüchtlingsprojekt an eine der Stätten ihres ehemaligen Wirkens als Erzieherin und Heimleiterin zurückkehren, das ehemalige Gesellenheim in der Zohmanngasse 28 im 10. Wiener Gemeindebezirk. Dort war Bock bereits ab 1969 tätig und übernahm im Jahre 1976 die Leitung. Ob auch dort „Detschn“ durch die „Pädagogin“ Bock verteilt worden sind, ist nicht bekannt. Die von der Wiener SPÖ eingesetzte Helige-Kommission wird dem kaum nachgehen, will sie doch nur die Vorgänge im Kinderheim am Wilhelminenberg aufklären, jene in anderen Heimen nicht. Jedenfalls kam die Zohmanngasse bereits Ende der neunziger Jahre als Stützpunkt für den von Schwarzafrikanern in Wien aufgezogenen Drogenhandels ins Visier. So wurden im Rahmen der unter SPÖ-Innenminister Karl Schlögl durchgeführten "Operation Spring" am 28. September 1999 dort insgesamt 36 Verdächtige festgenommen. Diese Polizeioperation wurde später von linksextremen Publikationen wie dem Tatblatt kritisiert. Auch Ute Bock beklagte sich in einem Interview mit Ö1 im Jahre 2010 noch mehr als 10 Jahre später über diese Aktion, gab aber zu, dass einer ihrer Schützlinge nach den folgenden Strafprozessen immerhin 10 Jahre in Stein gesessen habe. Sie selbst wurde in weiterer Folge sogar für einen gewissen Zeitraum vom Dienst suspendiert, und die Strafbehörden ermittelten gegen sie.

Größe des Projekts Zohmanngasse bedeutet neuen Konfliktherd

Auf die Bewohner des 10. Wiener Gemeindebezirkes, der unter anderem auch das linksextreme Zentrum Ernst-Kirchweger-Haus zu ertragen hat, kommt jedenfalls wieder ein neuer potentieller Konfliktherd dazu. Bock will dort nach der Fertigstellung im April 2012 eine Institution mit nicht weniger als achtzig Kleinwohnungen, einer Beratungsstelle und Kursräumen eröffnen. Damit wird die Zohmanngasse neuerlich zu einem Anziehungspunkt für unterschiedliche Gruppen aus dem Asylanten- und Illegalenmilieu werden, die auch ein erhöhtes sicherheitspolizeiliches Gefahrenpotential für die Umgebung und die Bevölkerung darstellen.

Haselsteiners Concordia-Stiftung als Gönner der linken Ute Bock

Laut Tageszeitung Die Presse wurde die Überlassung der Liegenschaft Zohmanngasse 28 im Wege einer sogenannten Bittleihe rechtlich konstruiert. Somit kann Haselsteiners Concordia-Stiftung das Objekt jederzeit vom Beliehenen zurückfordern. Spannend ist in diesem Zusammenhang ob und in welcher Art und Weise die Concordia Stiftung durch die unentgeltliche Bittleihe Steuervorteile erhält. Darüber hinaus wird sich auch die Frage stellen, in welchem Ausmaß die rote Stadt Wien ihrer Genossin Bock finanzielle und personelle Unterstützung zukommen lassen wird.

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