Wurstsemmel-Affäre wird zum „Österreich“-Flop

Plakat gegen Strache Die guten Umfragewerte des FPÖ-Obmanns HC Strache sind der SPÖ wohl ein Dorn im Auge. Ihre Ausgrenzungspolitik gegenüber den Blauen nützt nichts, die Freiheitlichen legen im Gegenteil stark zu. Da dem Frontmann der FPÖ politisch schwer anzukommen ist, versucht man es nun mit einer obskuren Hetze, für die sich die SPÖ-nahen Blättchen Österreich und Heute hergeben.

Plakat gegen Strache

Plakat gegen Strache

Mit Hetze gegen den FPÖ-Chef, meist durch SPÖ-nahe
Vorfeldorganisationen, versuchen die Linken, die Stimmung gegen
Strache aufzuheizen. Manche Medien spielen mit.
Foto: elektrowuerstel / flickr / (CC BY-ND 2.0)

Beide Hefte, die mit Inseraten der roten Ministerien überproportional „verwöhnt“ werden, berichten über eine Wurstsemmel-Affäre, die sich in Wien-Favoriten abgespielt haben soll. Österreich stellt das auf Seite eins so dar: „Strache: Schläger-Affäre um Security – Bei einem Clubbing in Wien attackierte ein Bodyguard des FPÖ-Chefs einen Familienvater. FPÖ prüft Vorfall.“  Die Gratiszeitung Heute entschied sich für eine andere Variante: „Wurstsemmel-Angriff auf FPÖ-Chef Strache – Der Leibwächter des Politikers verprügelt den Täter bei Weihnachtsfeier.“ Während es sich in Österreich noch um einen harmlosen Familienvater handelt, bezeichnet Heute den Wurstsemmel-Werfer als Banker. Wie auch immer, das Ziel der Botschaft ist klar: Strache soll in eine Prügel-Affäre verwickelt werden, um ihn politisch anzupatzen.

Österreich ging dabei besonders infam und überhaupt nicht nach journalistischer Sorgfalt vor. Da wurde nämlich nicht einmal darüber geschrieben, dass der Angreifer, ein 40-jähriger Mann, zunächst Eiswürfel  in Richtung Strache warf, danach eine Wurstsemmel. In Österreich liest sich das so: „Ein Gast des Clubbings, ein Familienvater, freute sich jedenfalls nicht gerade über die Anwesenheit des Oberblauen bei der Party für Freunde. Und plötzlich – gegen 1.30 Uhr in der Nacht – eskalierte die Lage. Einer von Straches Securitys verlor laut mehreren Zeugen die Nerven und verpasste dem Mann einen Schlag ins Gesicht.“

Vilimsky: Aggressor ist den Freiheitlichen bekannt

In der Zeitung Österreich findet man also kein Wort, dass der „Familienvater“ Eiswürfel in Richtung Strache warf. Umso eifriger berichtete das Fellner-Blatt von einem Security-Mann, der plötzlich die Beherrschung verlor und zum wilden Schläger wurde. Mit objektiver Berichterstattung hat das so viel zu tun wie die SPÖ mit sozialer Wärme. FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky stellte gegenüber der APA klar: „Die Wurstsemmel-Rauferei hat sich ganz anders abgespielt, als in den Medienberichten dargestellt.“  Der Werfer sei ein „uns bekannter Aggressor" und werde wegen gefährlicher Drohung angezeigt, sagte er. Mit Gewalttätigkeiten angefangen habe der Mann, nicht Straches Leibwächter, und von krankenhausreif prügeln könne keine Rede sein.

„Wenn jemand das wiederholt macht, ist irgendwann Schluss mit lustig", so Vilimsky über den Mann, der schon im Vorjahr beim gleichen Fest ausfällig geworden sei. Diesmal sei er „offensichtlich betrunken" gewesen, habe auch Eiswürfel geworfen und sei dann auf den Bodyguard losgegangen. Straches Beschützer habe ihn zunächst verbal zu beruhigen und dann zurückzudrängen versucht und habe ihm höchstens „kleine körperliche Blessuren" zugefügt. Dass Strache ohne Einladung auf der Party aufgetaucht sei, bezeichnete Vilimsky als „Blödsinn".

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