Zeitungen: Wie die SPÖ Meinungskauf betreibt!

BezirkszeitungWenn in den Zeitungen – speziell in Heute und in Österreich – tagelang eine Story hochgekocht wird, die eigentlich keine ist, dann steckt meist politisches Kalkül dahinter. Das beste Beispiel dafür wurde in den vergangenen Tagen geliefert: Ein Leibwächter von FPÖ-Parteichef HC Strache hatte einen Wurstsemmel-Werfer, der später als Investmentbanker mit SPÖ-Freunden enttarnt wurde, abgedrängt und ihn womöglich leicht verletzt. In manchen Medien wurde dann der Täter zum Opfer gemacht – schließlich war ja HC Strache in der Nähe.

Bezirkszeitung

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Sogar die Bezirkszeitung dürfte schon im Würgegriff
der SPÖ sein. Das ist den Wienern nicht wurscht.
Foto: sejanc / flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Wetten, dass die Geschichte anders ausgeschaut hätte, wäre statt Strache Bundeskanzler Werner Faymann oder Bürgermeister Michael Häupl auf dieser Party gewesen? Die SPÖ hat vor allem die Wiener Zeitungen unterwandert. Manche sind sogar schon im Eigentum der Roten, andere Zeitungen werden durch Inseratenschaltungen „gefügig“ gemacht. Es fängt bei den Bezirkszeitungen an: Der Echo-Verlag, der im Eigentum der Sozialdemokraten steht, bringt das Bezirksblatt heraus. Verständlich, dass dort die rot-grüne Stadtregierung im 14-Tage-Rhythmus gelobt wird. Daran ist nichts Verwerfliches, denn jede Partei darf ihr Propaganda-Blatt herausbringen. Kritisch wird’s, wenn diese Parteizeitung dann vermehrt mit Inseraten von roten Ministerien und der rot-grünen Stadtregierung zugepflastert wird. Dann nämlich handelt es sich um versteckte Parteienfinanzierung auf Kosten der Steuerzahler. Außer den SPÖ-Funktionären findet das wohl keiner gut.

SPÖ-Propaganda in der Bezirkszeitung

Die Hoffnung, dass in Wien auch nach dem Aus des Bezirksjournals unabhängige Berichterstattung auf lokaler Ebene stattfinden würde, trug bis zuletzt die dem Styria Verlag und der Moser Holding zugehörige Bezirkszeitung. Der wirtschaftliche Druck dürfte aber derart groß sein, dass auch die Bezirkszeitung immer mehr zum SPÖ-Propagandablatt verkommt. Anachronistisch mutet die Seite 4 an, auf der Bürgermeister Häupl in einer Glosse mit dem Titel „Wir Wiener“ jede Woche seine Ergüsse schreiben darf. Sein Landesparteisekretär Christian Deutsch wiederum darf munter auf politische Andersdenkende einhauen, auch wenn er völligen Unsinn schreibt. Die redaktionelle Aufmachung täuscht. Die Seite 4 ist offenbar für die SPÖ reserviert, als quasi Gegengeschäft, damit die Bezirkszeitung vom Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (PID), wo zig Millionen Euro für solche Fälle geparkt sind, Werbeeinschaltungen der Stadt bekommt.

Versteckte Parteienfinanzierung für die SPÖ

Spielt sich das so ab, handelt es sich auch hier um versteckte Parteienfinanzierung der SPÖ auf Kosten der Steuerzahler. Dass die Kronen Zeitung, Heute und Österreich eng mit der SPÖ und Kanzler Faymann verbunden sind, wissen die Unzensuriert.at-Leser seit der Inseraten-Affäre, in die Faymann und sein Staatssekretär Josef Ostermayer verwickelt sind. Sie sollen bei Werbeeinschaltungen Druck auf ÖBB und Asfinag ausgeübt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Amtsmissbrauchs und Untreue. Es gilt die Unschuldsvermutung. Doch zwischen Faymann und den einzelnen Zeitungsherausgebern spielen sich noch speziellere, ganz ungeheuerliche Dinge ab. Wie berichtet, wird behördlich geprüft, ob Heute im Eigentum der SPÖ steht. Vermutet wird dies ja schon lange. Und mit den Fellner-Brüdern verbindet Faymann seit langem schon ein freundschaftliches Verhältnis. Ein besonders enges deckte kürzlich der frühere Vizebürgermeister von Wien, Bernhard Görg (ÖVP) auf. So soll sich Faymann, als er noch Wiener Wohnbaustadtrat war, mit Wiener Wohnen in das NEWS-Gebäude der Fellner-Brüder eingemietet haben. Allerdings zu einem weit überhöhten Preis. Nicht nur das: Die Miete wurde auch zwölfeinhalb Jahre im Voraus bezahlt – sage und schreibe 2,7 Millionen Euro. Der Rechnungshof kritisierte diesen Deal zwar scharf, doch trotzdem wurde diese offensichtliche Finanzspritze (wieder auf Kosten der Steuerzahler) nicht zum Skandal hochgespielt.

Von wem denn auch? Die SPÖ hat, wie in tiefkommunistischen Ländern, die wichtigsten Medien im Griff. So ist es auch zu erklären, warum ein betrunkener Wurtsemmel-Werfer zum Medien-Hype gegen Strache wird und man im Gegensatz nichts liest, wenn Faymann und Häupl Steuergelder zum Wohle ihrer Partei verschleudern.

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