Islamisten richten zu Weihnachten Blutbad an

Kirche innen Ägypten, China, Sudan ­– und jetzt auch noch Nigeria: Das Blutbad zu Weihnachten mit mindestens 40 Todesopfern war der traurige Höhepunkt einer unglaublichen Christenverfolgung vornehmlich in muslimischen Ländern. Terroristen der Boko Haram (was sinngemäß so viel heißt: „Westliche Bildung ist Sünde“) hatten in Nigeria mehrere Anschläge verübt, den folgenschwersten auf die St.-Theresa-Kirche in Madala, einem Vorort der Hauptstadt Abuja.

Kirche innen

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Christliche Gotteshäuser sind in muslimischen Ländern
vermehrt Ziele von Anschlägen.
Foto: gordonflood.com / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Bei diesem Anschlag wurden zum Ende des Weihnachtsgottesdienstes bei der Explosion einer Bombe 35 Menschen getötet. Wenige Stunden später explodierten weitere Sprensätze in der Stadt Jos und in Gadaka im nördlichen Staat Jobe. Boko Haram bekannte sich noch am 25. Dezember zu den Attentaten und kündigte weitere Anschläge an.

Wie die Presse schreibt, kamen die Attacken nicht überraschend: Bereits das Weihnachtsfest im vergangenen Jahr war von Anschlägen der Sekte überschattet gewesen, damals fielen 86 Menschen dem Terror der Islamisten zum Opfer. Erst eine Woche vor Weihnachten hatten die Sicherheitskräfte eine Bombenbauwerkstatt der Islamisten ausgehoben.

Nigeria: Geteiltes Land zwischen Muslimen und Christen

Nigeria ist ein religiös geteiltes Land. Im Norden dominieren Muslime, im Süden Christen. Im Landstrich dazwischen kommt es immer wieder zu Gewalt. Nicht immer sind es religiöse Motive, die zu Auseinandersetzungen führen, aber in der Mehrzahl der Fälle sind Christen und katholische Einrichtungen Opfer von Angriffen.

Wie Papst Benedikt XVI.. feststellte, sind die Christen momentan der größten Verfolgung der Neuzeit ausgesetzt. Drei Viertel der Todesopfer aller religiösen Verfolgungen sind Christen, jeder zehnte Christ wird mehr oder weniger stark unterdrückt. Der Großteil der Verfolgung geht von Islamisten aus, jedoch finden sich auch in kommunistischen Regimen und sogar in der Europäischen Union Anzeichen der Unterdrückung. Der Papst sprach beim Mittagsgebet am Stefanitag von „absurden“ Anschlägen: „Mögen die Hände der Gewalttäter, die Tod säen, innehalten.“ Ein frommer Wunsch des Kirchenoberhaupts, der die Mörder wohl kaum beeindrucken wird.

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