Solidarität mit Hammer nach Schweineherz-Brief

SchweineherzNoch keine neuen Erkenntnisse hat die Polizei über den Absender eines verfaulten Schweineherzens an den freiheitlichen Bezirksvorsteher-Stellvertreter von Wien-Donaustadt. Werner Hammer hatte, wie zahlreiche Medien berichteten, die bereits übel riechende Sendung am 12. Dezember in einem A5-Kuvert zugestellt bekommen. 

Schweineherz

Schweineherz

Dieses halb verweste Schweineherz fand Werner Hammer in seiner Post.
Foto: FPÖ

Adressiert war die Sendung an den „Bezirksvorsteher der Herzen“ in der Bezirksvertretung am Schrödingerplatz. Die Ermittlungen laufen wegen gefährlicher Drohung, Hammer vermutet einen Zusammenhang mit der kurz davor abgehaltenen Bezirksvertretungssitzung, in der es zu politischen Meinungsverschiedenheiten bei unterschiedlichen Themen gekommen war. Zum Beispiel auch in der Frage, ob die großen Siedlungsgenossenschaften wie etwa die Siedlungsunion den Pachtzins über Nacht exorbitant erhöhen dürfen, wogegen die Freiheitlichen eine Resolution einbringen wollten, die jedoch nicht zugelassen wurde.

Werner Hammer

Werner Hammer

Bürger drücken seither ihre Solidarität mit dem FPÖ-Politiker Hammer aus.
Foto: FPÖ

Mittlerweile erreichen den beliebten Bezirksvorsteher-Stellvertreter, der Menschen schon öfters aus eigener Tasche aus einer Notlage geholfen hat, zahlreiche  E-Mails, in denen die Bürger Werner Hammer ihre Solidarität ausdrücken. Eine Dame schreibt etwa:
Ich bin entsetzt über diese grausliche Gemeinheit, die man Ihnen antut. Das haben Sie wirklich nicht verdient. Aber Sie sehen, Sie polarisieren und bringen scheinbar einige Leute aus der Fassung. In diesem Sinne kann man diese Sendung auch positiv betrachten, auch wenns zum Himmel stinkt.

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