Pariser Polizei verweigert Anzeige wegen anti-weißem Rassismus

Ein 17-jähriges Mädchen wurde in einem Frauenfußballspiel in Frankreich Opfer von Rassismus gegen Weiße. Am 10. Dezember wurde sie in einem Match zwischen ihrem Team Saint-Germain-en-Laye und der Pariser Mannschaft Seizieme ES von anderen Spielerinnen als „sale blanche“ („dreckige Weiße“) beschimpft und derart mit Fäusten geschlagen, dass sie fünf Tage völlig arbeitsunfähig war, berichtet das französische Nachrichtenportal Novopress.

Vier Verdächtige waren kurz nach dem Angriff von der Polizei festgenommen worden. Die Beamten weigerten sich jedoch, eine Anzeige wegen rassistischer Beleidigungen entgegen zu nehmen. Dies will Gilbert Collard, der Anwalt des Mädchens, nicht hinnehmen und kündigt daher ein Beschwerdeschreiben an den französischen Innenminister an, um eine offizielle Erklärung darüber zu erhalten, warum Polizisten des fünfzehnten Bezirks von Paris sich weigerten, diesem Rassismus nachzugehen.

„Wer die Beleidigung von Weißen toleriert, müsste dasselbe gelten lassen, wenn Schwarze beleidigt werden“, erklärte Anwalt Collard gegenüber der Zeitung Le Parisien.

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