Böhmische Stadt Rothau hat mit Zigeunerzuzug zu kämpfen

BildDie Stadt Rothau (Rotava) im böhmischen Erzgebirge hat mit sozialen Spannungen zu kämpfen, die vom massiven Zuzug von Zigeunern verursacht wurden. Bürgermeister Jan Sliva erließ unter anderem eine Verordnung, die das öffentliche Stehen und Sitzen verbietet, um das "Herumlungern" der Roma unter Strafe zu stellen. Dies löste im politisch korrekten Standard einen kleinen Skandal aus, über die Hintergründe wurde jedoch wie üblich nicht berichtet.

 

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Das öffentliche Herumlungern ist nun in Rothau verboten.
Foto: ?????? / wikimedia / (CC BY-SA 2.5)

In der kleinen Stadt nahe der tschechisch-deutschen Grenze mit nicht einmal 3500 Einwohnern liegt die Arbeitslosenquote bei 20 %. Der Großteil davon wird durch Zigeuner verursacht, die nach Rothau zogen und meist keine Arbeit haben, so die tschechische Presseagentur. Deshalb verbringen sie den Großteil ihrer Zeit auf den Straßen und blockieren das öffentliche Geschehen. Zuletzt konnten nicht einmal Sanitäter zu ihren Patienten durchdringen, da die Roma im Weg standen und nicht reagierten. Die neue Verordnung zielt also hauptsächlich auf diese Volksgruppe ab. Um nicht gegen das Gebot der politischen Korrektheit zu verstoßen, gilt sie aber für alle Bürger.

Indessen kommt es zu Spannungen zwischen der "Arbeiterpartei der sozialen Gerechtigkeit" (DSSS), die sich offen gegen den Zuzug von Zigeunern stellt, und Zigeunergruppen: "Es gibt ständig Störungen der Nachtruhe, Drogenmissbrauch, Diebstahl, Bedrohungen, Vandalismus und vor allem physische Angriffe auf unsere Bürger", klagt die DSSS. Auf einer Kundgebung der Partei wurden 300 Sympathisanten von rund 150 gegendemonstrierenden Zigeunern empfangen. Einige Wochen später wurde angesichts der angespannten Situaton eine Versammlung von rund 500 Roma in Rothau angekündigt. Die ansässigen Zigeuner sprachen sich jedoch dagegen aus, wollen die Kundgebung sogar gerichtlich verbieten lassen. Sie befürchten, eine solche Veranstaltung würde die ohnehin schon gereizte Lage nur noch verschlimmern und Unruhen auslösen. Der Veranstalter der Versammlung, Vojtech Pompa, behauptet jedoch, eine Autorität in der Roma-Gesellschaft zu sein und sagt, die anreisenden Zigeuner würden ihm gehorchen.

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